Der zweifache Familienvater ist seit 2021 Geschäftsführer der im Mühlener Gewerbegebiet Rienshof ansässigen Firma. Als er das Ruder übernahm, war er gerade erst 28 Jahre alt, jedoch mit bereits reichlich Erfahrung im Unternehmen und in der Branche ausgestattet. Im Zuge seines Studiums zum Wirtschaftsingenieur mit dem Schwerpunkt Kunststofftechnik an der PHWT in Diepholz absolvierte er ebenfalls eine Ausbildung zum Werkzeugmechaniker mit der Fachrichtung Formentechnik bei OMW. Nach dem erfolgreichen Studienabschluss stieg er zunächst als Projektleiter, später als Assistent der Geschäftsleitung ins Unternehmen ein. Mitten in der auch für die Branche herausfordernden Coronazeit übernahm er die neue Rolle als Geschäftsführer. Ein mutiger Schritt, den Pieper aber nicht bereut: „Der Werkzeugbau bietet großes Potential und ist Ausgangspunkt für die Umsetzung vieler Innovationen. Für die erfolgreiche Umsetzung sind die Menschen dahinter verantwortlich, unsere Mitarbeitenden.“
Nun also ein neuer Name, bei gleichbleibender Qualität, Flexibilität und Zuverlässigkeit. Das Team – bestehend aus rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, viele von ihnen aus Mühlen und Umgebung und darunter aktuell auch ein Auszubildender – sowie der leistungsfähige Maschinenpark ermöglichen es dem Unternehmen, maßgeschneiderte Lösungen in Kunststoff und Stahl zu realisieren. Das Ziel: einen Beitrag für den Erfolg und die Innovation seiner Kunden und Partner zu leisten.
Modernes Erscheinungsbild der neuen Unternehmensmarke
Der neue Name sei eine Anlehnung an die Kernkompetenz, den Werkzeugbau in all seinen Facetten, sowie an die Verbundenheit zur Region, so Pieper. „Ein Großteil unserer Kunden hat hier seinen Sitz, sie schätzen die Nähe zu uns. Deshalb sind die Namenswahl und die Integration des Kürzels OM für uns naheliegend.“
Im Zuge des Namenswechsels erfolgte auch der Relaunch der Website samt neuem Logo und modernem Erscheinungsbild der neuen Marke (www.om-werkzeugbau.de). Die Farbe Blau hat weiter Bestand, aber eine Auffrischung erhalten – zu sehen unter anderem auf den neu gebrandeten Fahrzeugen, dem überarbeiteten Messestand oder auch auf den wehenden Fahnen vor dem Firmengebäude.
Vom medizintechnischen Mini-Werkzeug bis zum Großwerkzeug für Transportkisten mit einem Gewicht von bis zu 25 Tonnen: Zum Leistungsportfolio des Unternehmens zählen sowohl die Produktion von Gieß- und Schäumwerkzeugen als auch jene von Spritzgusswerkzeugen, die neben den klassischen Ein- und Mehrfachkavitäten-Werkzeugen in technisch anspruchsvolleren Bauformen wie Mehrkomponentenverfahren (2K/3K), Fluidinjektionstechnologie (WIT/GIT) oder der Tandem-Technologie umgesetzt werden.
Darüber hinaus sieht das Unternehmen seine Stärke in der ganzheitlichen Begleitung von Kundenprojekten und unterstützt bereits in der Bauteilentwicklung und -optimierung.
Der Werkzeugbau steht in seinen jeweiligen Fertigungsbereichen flexibel und zuverlässig für Kunden zur Verfügung: egal ob mit CNC-gesteuerter Fräsbearbeitung mit bis zu 5-Achsen, dem Laserauftragsschweißen oder der Draht- und Senkerodierbearbeitung in Arbeitsbereichen bis zu 1700 x 1200mm, eigener Graphitelektrodenherstellung sowie seit September 2025 einer eigenen Laserbearbeitungsanlage.