Moin, bei moin media war Innovation schon immer Teil unserer DNA. Wir hatten das Glück, immer sehr früh mit neuen Technologien in Kontakt zu kommen und uns dafür zu begeistern. Ob moderne Website-Systeme wie Webflow, fortschrittliche Tracking-Lösungen oder Automatisierungen – überall setzen wir auf die neueste Technologie. Das ist vor allem das Verdienst meines Mitgründers Mo (Maurice), einem echten Tech-Genie, der wirklich alles im Blick hat, was sich in unserer Branche technisch bewegt.
Als Mitte 2022 die ersten KI-Tools für Textgenerierung verfügbar wurden, waren wir natürlich sofort dabei. Wir begannen, Texte mit KI zu schreiben – ein halbes Jahr bevor ChatGPT im November 2022 überhaupt öffentlich wurde. Das war einfach der nächste logische Schritt in unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Und schnell wurde uns klar: Diese Technologie wird unsere Branche fundamental verändern.
Die Gründung: Inno KI GmbH
Aus dieser intensiven Beschäftigung mit KI entstand Anfang 2024 eine klare Vision: Wir wollten nicht nur KI nutzen, sondern selbst KI-Lösungen entwickeln. Mit Mike Koene als Co-Gründer und Chef-Entwickler der Inno KI GmbH hatten wir den perfekten Partner gefunden. Mike ist KI-Entwickler der ersten Stunde und hat 2013 bereits KI studiert, als es noch nicht mal „KI“ hieß, sondern Knowledge Engineering und Machine Learning. Ohne ihn würde nichts von dem funktionieren, was wir heute haben.
moin media bleibt dabei unser Herzstück und wächst weiter – die Agentur gibt richtig Gas. Inno KI ist die perfekte Ergänzung. Beide Unternehmen stärken sich gegenseitig und treiben Innovation voran.
Das erste Produkt: InnoChat
Ende 2024 launchten wir unser erstes Produkt: InnoChat, ein intelligenter Chatbot für Websites. Anders als klassische FAQ-Bots kann er durch generative KI echte Gespräche führen, auf Basis von Unternehmensdaten arbeiten und sogar Aktionen ausführen – etwa Bestellstatus prüfen oder Kontaktdaten weiterleiten. Das Feedback war sehr gut, und heute läuft InnoChat auf vielen Websites, teilweise sogar als vollwertiger Ersatz für klassische Kontaktformulare.
Doch dann kam das entscheidende Feedback von unseren Kunden: „Der Chatbot für unsere Website ist klasse. Aber unser größeres Problem liegt woanders. Wir brauchen eine sichere Möglichkeit, wie unsere Mitarbeiter intern mit KI arbeiten können.“ Das war der Moment der Klarheit. Das Kernproblem war nicht die externe Kommunikation, sondern die interne Produktivität und Kreativität.
Das Datenschutz-Dilemma
Die großen Tools wie ChatGPT, Claude oder Gemini waren längst verfügbar. Doch für Unternehmen, die sensible Daten verarbeiten, gab es ein massives Problem: den Datenschutz. Kundendaten, Strategien, interne Informationen auf Server von US-Konzernen hochzuladen, war für viele – gerade im deutschen Mittelstand – undenkbar.