Wirtschaftsregion

„Wer gibt, gewinnt“

28.04.2026
Autor*in: Ulla Schmitz, 2imWORT

„Wer gibt gewinnt“, denn wer sich einbringt, wird daraus Vorteile erhalten – seit zehn Jahren auch im Unternehmerteam BNI OLDENBURGER MÜNSTERLAND (Cloppenburg). BNI® steht für Business Network International und ist eine professionelle Vereinigung regionaler Geschäftsleute, die sich einmal in der Woche zur Frühstückszeit treffen – mit dem klaren Ziel mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen zu generieren.

„Wer gibt gewinnt!“ – das ist seit zehn Jahren auch das Motto im BNI Unternehmerteam OLDENBURGER MÜNSTERLAND. Als dieses BNI-Unternehmerteam für die hiesige Region am 1. Dezember 2015 gegründet wurde, waren unter anderem Andreas Raker und Helmut Schnieders maßgeblich daran beteiligt. Gemeinsam mit Britta Deuwerth (Bild), der dafür verantwortlichen Exekutivdirektorin der Region BNI NORDWEST-MITTE und selbst Unternehmerin als Geschäfts­führerin der Vertrieb & Progress Nordwest GmbH. Dass Schnieders und Raker noch heute Mitglieder in dem Team sind, hat mit der wirtschaftlichen Bedeutung dieses weltweit ­etablierten Netzwerks und seiner Effizienz zu tun.Werteorientiert agieren, weg von der vorherrschenden und verbreiteten Ellbogen- und Jeder-gegen-jeden-Mentalität: Dieses Unternehmernetzwerk trägt dazu bei, allen heimischen Unternehmen entscheidende positive Impulse zu vermitteln. Die fast schon vergessene Handschlagqualität sowie der Austausch und das Verhandeln auf Augenhöhe, dafür stehen die Unternehmer und Unternehmerinnen bei BNI und haben damit Erfolg – auch über die regionalen Grenzen ihres Teams hinaus.

BNI – Business Network International seit 40 Jahren 

Dafür setzen Unternehmer auf der ganzen Welt sich seit 40 Jahren aktiv ein, mit dem Erfolg, gleichzeitig am gemeinsamen Voranbringen und den daraus resultierenden messbaren Ergebnissen zu partizipieren. Seit der US-amerikanische Unternehmensberater Dr. Ivan Misner 1985 dieses heute weltweit größte Unternehmernetzwerk für strategisches Empfehlungsmarketing gründete und damit eine Erfolgsstory in Gang setzte, an der derzeit 340.000 Unternehmer in 76 Ländern in 11.300 Teams ihren Anteil haben. Mit dem Ergebnis, dass im letzten Jahr ein provisionsfreier Umsatz von 26,4 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet wurde.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer am BNI-Marketingprogramm zu sein bedeutet einerseits Unterstützung beim Vermarkten der eigenen Produkte und/oder Dienstleistung zu haben. Wie auch, darüber hinaus als ­Multiplikatoren für die anderen Unternehmen im Team Augen und Ohren offen zu halten und Türen zu öffnen. Dieses Miteinander stellt gleichzeitig einen unerschöpflichen Pool von Erfahrungen und Know-how dar – fühlbar und erfahrbar, denn die Seele des Unternehmernetzwerks, seine DNA gleichsam, ist das Miteinander auf Augenhöhe.

Da ist es gleich, ob man ein Dachdecker­unternehmen aufgebaut hat, Arzt oder Fahrradhändler, Vermögensberater oder Immobilienmakler ist – alle BNI-ler sind mit offenen Augen in der Welt des Gebens und Annehmens unterwegs. Und, neben den eigenen Interessen, auch zum Nutzen derer, die einen Kontakt benötigen, eine Zusammenarbeit oder einen Geschäftsabschluss anstreben.

Zum tatsächlichen Nutzen, auch über die Region hinaus

Netzwerken ist Wissen und diesen unschätzbaren Wert als unternehmerisches Potential zu nutzen, hat im hiesigen BNI-Team bis heute gut 9.000 Empfehlungen erbracht. Dass diese grundsätzlich seriös sind, dafür bürgt das Dazugehören im BNI®, denn der allgemein gültige Ehrenkodex wird in jedem Chapter gelebt. War es anfänglich nur die Idee Dr. Ivan Misners, die Art und Weise des Geschäftemachens in der Welt des Business zu verändern, so hat sich diese Ambition als das weltweit größte Netzwerk für strategisches Empfehlungsmarketing etabliert.

Die leistungsstarke Basis beinhaltet zudem, dass alle Mitglieder über die gegenseitige aktive Unterstützung hinaus von zahlreich angebotenen Workshops profitieren und sich weiterbilden können. In Sachen Effizienz und langfristigem Erfolg, was eindeutig zur nachhaltigen Etablierung des eigenen Unternehmens führt und was an Erfahrungen im Austausch mit den anderen BNI-lern auch ihnen zugutekommt, arbeiten alle nach dem Leitsatz: „Wer gibt, gewinnt!“ in der Summe und unter dem Strich provisionsfrei und direkt.

Sei es, dass man gerne einen Kontakt in eigener Unternehmens-Sache in Cloppenburg, in Singapur, in New York oder Kapstadt oder in Tokio oder sonstwo auf der Welt hätte – ein Blick auf die Karte bei www.bni.com genügt, um zu sehen, wer dort an einer Begegnung mit dem eigenen Unternehmen Interesse haben könnte. Denjenigen zu kontaktieren bedarf es lediglich einer Kontaktaufnahme im Mitgliederportal und schon ist das angestrebte Gespräch nur einen Klick entfernt. „Wer gibt, gewinnt“, denn das Interesse füreinander ist aufrichtig und echt. Wichtig das Learning: Es geht nicht darum, im Netzwerk auf Kunden, sondern vorrangig auf Netz­werker, die einander weiterempfehlen, zu treffen.

Jede Berufssparte ist im jeweiligen Regional-Team nur einmal vertreten, was das Miteinander vereinfacht und den Wettbewerb ausschließt. Das ist unkompliziert von vorneherein, denn warum sollte man woanders ein Wohnmobil für den nächsten Trip mieten, wenn man weiß, dass der BNI-Kollege eine solche Auswahl in seiner Autovermietung anbietet? Ihm kann man vertrauen, dem Caravan und den Bedingungen also gleichermaßen.

Ganz ähnlich verhält es sich mit dem ­Anbieter von Finanzierungsprojekten oder dem Team der Landschaftsdesigner; dem Trinkwasser- oder Ernährungsspezialisten, der Kosmetikerin, dem Fahrradhändler, dem Filmemacher, kurz: allen im Team ­versammelten Professionen. Woraus sich logischerweise Win-Win-Situationen er-geben, was Erfahrungen angeht und den monetären Gewinn, für beide Seiten.

Auf das Unternehmerteam OLDENBURGER MÜNSTERLAND bezogen, bedeutete dies in den vergangenen zwölf Monaten für die Mitglieder einen zusätzlichen Umsatz von gut 2.5 Millionen Euro netto provisionsfrei. 

Von Anfang an dabei: Helmut Schnieders (links) und Andreas Raker gehörten 2015 zu den Gründern des BNI-Unternehmerteams OLDENBURGER MÜNSTERLAND.

Zeit für Besucher im BNI-Netzwerk

Netzwerken erfordert Zeit, doch wenn dies sich als Investment erweist – was will man mehr, außer das Wie und Wo wissen zu wollen? Willkommen zu den Antworten: Jeden Dienstagmorgen ab 7.00 beim BNI-Unternehmerfrühstück im Restaurant und BauernCafé Döpke in Garrel-Varrelbusch. Besuchen Sie das Unternehmerteam OLDENBURGER MÜNSTERLAND doch einfach einmal! Die derzeit 24 Mitglieder freuen sich darauf, Sie kennenzulernen.

Sie können Ihr Business vorstellen, treffen auf viele neue Kontakte und im besten Fall ergibt sich daraus das Interesse, selbst Mitglied zu werden, was nicht unwahrscheinlich ist. Denn die BNI-Treffen zeichnen sich durch weltoffenes Miteinander aus, also auch für Diskurs und Austausch und nicht zuletzt Spaß! Das Willkommen, ausgesprochen vom Führungsteam und von allen anderen ist auch so gemeint und echt.

Es folgt die Kurzpräsentation eines jeden Unternehmers und da alle das spontan machen und selten dieselben Worte und Darstellungen benutzen, scheint es, als ob man „schon wieder was Neues“ von ihm oder ihr erfährt. Zumal die dargestellten Aktivitäten nicht selten jahreszeitenabhängig sind oder zusätzlich mit einem „typischen Handwerkszeug“ demonstriert werden – da bleibt der „Aha“-Effekt nicht aus. Und schon hat man wieder ein paar Details mehr aus dem betreffenden Betrieb mit-bekommen, was die Weiterempfehlung noch detaillierter ausfallen lässt.

Ausführlicher wird es bei der Hauptpräsentation, die reihum und an jedem Dienstag von einem anderen Mitglied vorgenommen wird und Platz für Fragen offen lässt – ja, sie geradezu herausfordert. Man ist aneinander interessiert, will das, was die oder der andere anbietet, möglichst ganz genau erfahren, um es für sich und somit auch für das Netzwerk zu nutzen. Was auch von den weiteren Punkten in den Meetings erfüllt wird.

Die Treffen sind genau strukturiert, und es ist die Aufgabe des Führungsteams die Qualität der Meetings sicherzustellen, insbesondere was die Einhaltung der Reihenfolge der einzelnen Punkte angeht und ihre zeitliche Bemessung.

Schließlich ist der Sinn eines jeden dieser Treffen auch, dass man um spätestens 9 Uhr wieder in seinem Betrieb ist. Was bedeutet, dass das Meeting um 8.30 beendet sein sollte, denn man braucht ja auch noch Zeit, sich zu diesem und jenem miteinander auszutauschen – wozu sich mehr noch die Vier-Augen-Gespräche außerhalb der Netzwerktreffen perfekt eignen. Dies kann direkt nach dem Meeting oder auch im Betrieb des anderen wahrgenommen werden, ganz so, wie beide es für sinnvoll erachten.

Doch zurück zum dienstäglichen Frühstückstreffen, wo es aufschlussreich ist, die Effizienz des Führungsteams zu sehen: Erlebt man hier doch beispielhaft, wie wirksam und gleichzeitig gewinnbringend die perfekt strukturierte Zusammenarbeit ist. Und wie verlässlich, nicht zuletzt das Zeitmanagement betreffend. Und wenn dies nicht nur mit Stringenz, sondern auch mit Witz und manchmal sogar mit Charme geschieht (Hallo, es ist früh am Morgen!), ist Sympathie mit im Spiel. 

Willkommen!

So auch Mitte September anlässlich eines Besuchertages, als 19 Gäste auf Einladung einzelner Mitglieder unverbindlich zum Frühstückstreffen gekommen waren – angetan von der Atmosphäre, der Aufgeschlossenheit, dem Interesse an ihnen sowie der „Professionalität bei der Durchführung des Meetings“. Und dass anschließend noch viel Zeit war zum Nachfragen, zum näheren Kennenlernen, zum Zuhören und Miteinander lachen, zum „Kennst du den oder den?“ und gleich zum Verabreden eines weiteren Treffens.

Erfolgreiches Netzwerken setzt Empathie füreinander voraus. Nur so kann man effektive Nachhaltigkeit umsetzen. Dass dies im besonderen Maße auch für Unternehmen gilt, weiß jeder, der selbstständig ist.

BNI-Unternehmer und Unternehmerinnen zeigen, wie man gemäß dem Motto Changing the Way the World Does Business die Art und Weise verändert, wie die Welt Geschäfte macht. Miteinander. Das ist unternehmerische Selbstständigkeit in ihrer besten, erfolgreichen Art.