Erneuerbare Energien mit dem Rad erfahren

Land mit Energie

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Willkommen im Land mit Energie

Schön, dass Sie sich entschieden haben, Niedersachsen – das Land mit Energie – auf der Boxenstopp-Route im Oldenburger Münsterland zu entdecken.
Vor Ihnen liegt eine Reise durch die facettenreiche Natur- und Kulturlandschaft der Landkreise Cloppenburg und Vechta hinein in unsere Lebensart auf dem Land: traditionsbewusst und beschaulich, zugleich modern und dynamisch – voller Energie!

Ihr Reiseführer ist die Niedersächsische Ferienstraße „Boxenstopp-Route" für Auto und Rad. Diese wird Sie zu den Erlebnisstationen unserer ländlichen Lebensart führen: besuchen Sie Höfe, auf denen Sie einkehren, einkaufen und übernachten sowie unsere Kultur und jede Menge Energie erleben können. Lassen Sie sich verwöhnen oder seien Sie an den Energiestationen aktiv dabei, wenn vorgestellt wird, wie aus Sonne, Wind, Wasser und Pflanzen regenerative Energie gewonnen wird. Und erfahren Sie, welche Herausforderungen uns bewegen.

Josef Bahlmann – Land mit Energie

Olaf Lies – Vorzeigeprojekt

Welche Energieformen sind im Oldenburger Münsterland vertreten?

Wussten Sie schon, dass das Oldenburger Münsterland bei der Erzeugung von Strom aus regenerativen Energien eine Vorreiterrolle einnimmt?

Die Zielvorgabe des Bundes, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien an der Gesamtstromerzeugung auf mindestens 35 % auszubauen, wird im Oldenburger Münsterland bereits heute erfüllt. Im Jahr 2012 lag dieser Wert bundesweit bei rund 23 % und niedersachsenweit bei 41 %. Es sind alle Formen der erneuerbaren Energiegewinnung im Oldenburger Münsterland vorhanden, wie Photovoltaik, Biomasse, Wind, Holz und Wasser. In der Region Oldenburger Münsterland hat die installierte Leistung an erneuerbaren Energien die Zielsetzung schon jetzt mit 52 % (Landkreis Vechta) und 108 % (Landkreis Cloppenburg) deutlich übertroffen. In einigen Gemeinden wird sogar weitaus mehr elektrische Energie aus Wind, Wasser, Pflanzen und Sonne produziert, als Strom insgesamt verbraucht wird.

Stand: 10/2013

Das Ziel

In diesem Projekt werden Tourismuswirtschaft (Organisation, Gewerbe) und landwirtschaftliche Akteure zusammengeführt mit dem Ziel, eine erlebnisorientierte und damit wirkungsvolle Vermittlung von Informationen zur regenerativen Energiegewinnung im ländlichen Raum zu schaffen. Dies soll durch eine gemeinsam entwickelte und umgesetzte Angebotskombination und professionelle Vermarktung von interaktiven "Energie"-Stationen mit anderen touristischen Zielen entlang einer existierenden Ferienstraße geschehen. Der Beitrag der Landwirtschaft zur Energiegewinnung und dessen kontrovers diskutierten Begleitumstände sollen zum Wohle der Landwirtschaft und der Region zur offenen Meinungsbildung vermittelt werden. Das erarbeitete Konzept wird in der Modellregion Oldenburger Münsterland erprobt. Die Ergebnisse sollen zur bundesweiten Anwendung in einem Handlungsleitfaden ähnlichen Kooperationen verfügbar gemacht werden.

Den Beitrag, den der Landwirt zur Umstellung auf Erneuerbare Energien leistet und die damit zum Teil verbundene Veränderung des Landschaftsbildes ist in ganz Deutschland ein Thema und auch für die touristische Region Oldenburger Münsterland ein hochaktuelles Thema.

Ziel ist es, den zunehmend kritisierten Landwirt als Klimaschützer in das Bewusstsein der Verbraucher/Gäste/Kunden zu bringen und die Umstände der Energieerzeugung zu vermitteln. Über die Einbindung in den Tourismus kann dieser Erzeuger-Verbraucher-Dialog anschaulich und begeisternd erfolgen.

Die Initiatoren

Besonderes in der Reiseregion Oldenburger Münsterland sind alle Formen der landwirtschaftlichen Energieerzeugung vertreten und deren Begleitumstände darstellbar. Vor diesem Hintergrund wurde das Projekt zwischen dem Oldenburger Münsterland als Modellregion und der Landwirtschaftskammer Niedersachsen entwickelt. Hier soll die anerkannte Ferienstraße »Boxenstopp-Route im Oldenburger Münsterland« zur Integration und Kombination von landwirtschaftsnahen Energiethemen in ein touristisches Erleben genutzt werden.

 

Das Projekt wird gefördert durch: