Dammer Summer Festival

DJs, Dancefloor, Damme

09.03.2026

Bunte Lichter, treibende Bässe und tanzwütige Fans – das ist das Dammer Summer Festival. Mit feinster EDM lockt die zwölfstündige Party jährlich hunderte Gäste ins Oldenburger Münsterland. Organisiert und geplant wird das ganze Spektakel in Handarbeit – von zwei Köpfen, die groß denken.

Auf die Idee, ein eigenes Festival zu veranstalten, kam Philip Theilmann, Organisator des Dammer Summer Festivals, ganz spontan. „Damals hatte ich gerade Tickets für das Tomorrowland gebucht, mein erstes großes Festival. Ich habe mir Fotos und Videos angeschaut, um herauszufinden, was mich erwartet. So bin ich auf die Idee gekommen.“ Ein Gespräch mit Freunden, eine Unternehmensgründung und drei Monate später öffnete das End Summer Open Air zum ersten Mal seine Tore. Heute steckt mit einem neuen Namen, neuen Partnern und einem neuen Unternehmen nicht mehr viel vom Startkonzept im Dammer Summer Festival, das einmal im Jahr den Dammer Schützenplatz beben lässt. Doch die Erfahrungen bleiben. „Aus den letzten Jahren haben wir viel gelernt. Wenn man ein neues Festival auf die Beine stellt, muss man erst einmal machen und dann schauen, was gut war und was nicht“, berichtet Theilmann. „Im ersten Jahr haben wir zu groß gedacht“, schmunzelt er. „Deswegen ist jetzt alles kleiner, persönlicher und kuscheliger, damit sich jeder wohlfühlt.“ Trotzdem gibt es alles, was zu einem richtigen Festival dazugehört, inklusive Community, guter Stimmung und Verpflegung.

Zwei Organisatoren, ein Designer, ein Techniker

Das Team hinter dem Dammer Summer Festival ist klein. Gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Krause stemmt Philip Theilmann die Organisation des Festivals in Eigenregie. Den Großteil des Jahres verbringen die beiden damit, Pläne zu schmieden, Artists zu buchen oder Sponsoren zu akquirieren. Grafikdesigner Tim Becker kümmert sich um Fotos, Videos und Content, um Vorfreude zu schüren und das Festival gebührend zu bewerben. Wenn es dann ernst wird, packen die beiden Veranstalter beim Aufbau selbstverständlich mit an. „Die Technik übernimmt ein Profi, aber den Rest machen wir. Support bekommen wir von Freunden und Familie, die sich selbst auf das Festival freuen“, berichtet Theilmann. Auch finanziell gibt es Unterstützung. „Viele Unternehmen aus der Umgebung haben uns in den letzten Jahren sehr geholfen. Dafür sind wir wirklich dankbar. Wir hoffen, das bei den nächsten Festivals fortführen zu können, denn ohne Sponsoren geht nichts.“

Aus der Region für die Region

Die Verbindung zur Fangemeinde ist für die Organisatoren besonders wichtig, denn die Besucher:innen kommen überwiegend aus der Nähe. Bei Aktionen wie dem DJ-Contest geben die Veranstalter das Zepter aus der Hand und lassen die Community entscheiden, wer auf dem Dammer Schützenplatz auflegen darf. Das Line-up umfasst vor allem junge Künstler:innen aus der Region, aber auch große Namen wie Fabian Farell oder Sebastian Bronk haben die Gäste schon zum Tanzen gebracht. Neue Artists findet Theilmann gerne dort, wo die Fans auch sind – direkt auf Instagram. „Wir freuen uns immer, wenn Leute unsere DJs kennen und extra anreisen, um sie zu sehen“, erzählt er. Early-Bird-Tickets sind da gerne schon einmal nach 24 Stunden ausverkauft. Im Vergleich zu anderen Festivals ist das Dammer Summer Festival zudem wirklich erschwinglich. Zwischen zehn und dreißig Euro kostet das Ticket in der Regel.

Mehr als nur Zukunftsmusik

Neben Musik und Tanzfläche können sich Besucher:innen auf gute Verpflegung und eine gemütliche Chill-Area freuen. Burger, Pizza, Sofas und kalte Getränke – wer von 15 Uhr bis nachts um drei tanzt, brauche ab und zu mal eine Pause, sagt Philip Theilmann. Wenn alles so läuft, wie gewünscht, soll das kleine Festival seinen Fans in Zukunft noch viel mehr bieten. „Vergrößern wollen wir uns definitiv. Wir haben viele Pläne für die Zukunft. Aber wir wollen nichts überstürzen, sondern von Jahr zu Jahr wachsen.”