Vom zweiten Standbein zum Vollzeitjob

Goldenstedter Löffelnuss bald an neuem Standort

30.04.2026

Löffelnuss hat inzwischen viele Fans – und das weit über das Oldenburger Münsterland hinaus. Die laktose- und palmölfreie Nuss-Nougat-Creme aus Goldenstedt wird deutschlandweit verkauft, an Privatkundschaft ebenso wie in Supermärkten und Feinkostläden. Jens und Susan Eschke, die 2023 den Unternehmerpreis Oldenburger Münsterland als „Existenzgründer des Jahres“ erhielten, wollen weiter wachsen: Im Sommer 2026 zieht Löffelnuss deshalb in eine größere Produktionsstätte samt Fabrikverkauf.

Eine regional produzierte Nuss-Nougat-Creme, die trotz laktose- und palmölfreier Rezeptur den vollen Geschmack bietet – mit dieser Innovation im Gepäck gründeten Jens und Susan Eschke 2019 ihr Unternehmen Löffelnuss. Ihr Produkt fand schnell vielerorts Anklang, das Unternehmen konnte in den letzten Jahren stetig wachsen. Das Besondere: Während handelsübliche laktosefreie Cremes einen Restgehalt an Laktose von 0,1 Prozent aufweisen, liegt dieser Wert bei Löffelnuss nur bei 0,02 bis 0,04 Prozent. Bei starker Unverträglichkeit wird das zum entscheidenden Faktor für die Kaufentscheidung.

Nach Jahren der nebenberuflichen Tätigkeit will sich Jens Eschke künftig in Vollzeit seinem Unternehmen widmen. Damit dieses Vorhaben auch langfristig auf einem stabilen Fundament steht, wird Löffelnuss schon bald an einen neuen Standort umziehen. „Die Nachfrage nach unseren Nuss-Nougat-Cremes ist groß, aber in unserer aktuellen Produktionsstätte haben wir inzwischen alle Kapazitäten zur Abfüllung der Ware ausgeschöpft und keinen Platz für weitere Maschinen. So kommen wir kaum hinterher, dieses hohe Maß an Bestellungen auch abzuarbeiten“, schildert Jens Eschke. „Es musste also dringend eine größere Halle her, um weiter wachsen zu können.“

Fabrikverkauf ab Herbst 2026

Die lange Suche nach einem geeigneten Standort endete schließlich in einem Zufallsfund: Eine Halle auf dem Gelände der alten Bahlsenfabrik (Barnstorfer Straße) in Goldenstedt wird Mitte Juni 2026 bezugsfrei. „Für uns die ideale Lösung“, so Eschkes Urteil. Zurzeit werden die rund 500 Quadratmeter großen Räume noch von einem Maschinenbauer genutzt. „Für unsere Umbaumaßnahmen – also unter anderem Grundreinigung, Maler- und Elektrikerarbeiten – planen wir mindestens acht Wochen ein. Ende August werden unsere neuen Produktionsmaschinen geliefert und eingerichtet.“ Die Eröffnung ist derzeit für den frühen Herbst geplant. Ein genaues Datum steht aber noch nicht fest.

Das Besondere für alle Naschkatzen in der Region: Die neuen Räumlichkeiten wollen die Eschkes nicht nur für die Herstellung ihrer Löffelnuss-Produkte nutzen. Auch einen Fabrikverkauf soll es geben. Der soll an einem, perspektivisch an zwei Tagen pro Woche stattfinden. Zusätzlich ist ein kleines Café-Angebot geplant – mit Kaffee und süßen Gebäckspezialitäten, in denen die Löffelnuss-Creme verarbeitet ist, zum Beispiel gefüllte Croissants oder Cookies. Jens Eschke blickt voller Vorfreude auf dieses neue Kapitel in der Löffelnuss-Geschichte: „Ich freue mich sehr auf die neuen, verbesserten Produktionsbedingungen, und natürlich auch darauf, an unseren Verkaufstagen mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen.“

Mann vor Haus © Jens Eschke

Aktuelle Informationen rund um Löffelnuss teilen Jens und Susan Eschke unter anderem auf ihrem Instagram-Kanal @loeffelnuss. Hier wird es auch regelmäßig Updates rund um den neuen Standort und den geplanten Fabrikverkauf geben.