Ein fachspezifischer Workshop für Trauernde sowie Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter
Gefühle zu zeigen ist für Trauernde nach wie vor oft schwierig. In vielen Alltagssituationen reagieren sie verunsichert, zurückhaltend und verschlossen. Erleben sie jedoch in adäquater Trauerbegleitung, dass ihre Gefühle nicht als „Schwäche“ verstanden, sondern als wertvolles „Zeichen der Verbundenheit“ anerkannt werden, können sie besser mit ihnen umgehen.
Da Trauernde selbst ihre Bedürfnisse am besten kennen und anderen Trauernden sehr viel zu sagen haben, ergänzen sich die beiden Perspektiven von Trauernden und Begleitenden hervorragend.
Ziel der fachübergreifenden Fortbildung ist daher, die gegenseitigen Berührungspunkte zu sammeln sowie Grenzen und Möglichkeiten der persönlichen Handlungskompetenzen zu reflektieren. Dabei sollen beispielhaft Anleitungen zum hilfreichen Umgang mit potentiellen Engpässen in der Trauer und deren Begleitung vermittelt werden
Raum zum Austausch eigener Erfahrungen gehört selbstverständlich zum Konzept.
Zu den Referenten:
Dipl. Psychologe Helmuth Bühler arbeitet als Verhaltenstherapeut, Psychoonkologe und Trauerbegleiter (BVT).
Peter Rörsch ist Trauerbegleiter (BVT), Mitglied des Forums für Identität und Ethik und des Ethikkomitees im Krankenhaus Damme.
Ende 20.09.2026 ca. 13:30 Uhr