Oldenburger Münsterland. Pünktlich zur Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB) legt der Verbund Oldenburger Münsterland seine Tourismusbilanz für 2025 vor. Erfreulich: Die Region behauptet erneut ihre Stellung im niedersächsischen Vergleich. Insgesamt stieg die Zahl der Gästeankünfte 2025 von 351.171 auf 358.923, die der Übernachtungen ging leicht von 924.595 auf 915.596 zurück.
Was die Statistik nicht auf den ersten Blick erkennen lässt: Das Oldenburger Münsterland gehört zu den wenigen Regionen Niedersachsens, die bereits 2022 über dem Vorkrisenniveau von 2019 lagen. „Wir sind also nach der Pandemie einer der dynamischsten Wachstumsräume im Bundesland“, sagt Johannes Knuck, Tourismusleiter beim Verbund. Niedersachsen übertraf die Werte aus der Zeit vor den Einbrüchen 2025 mit 15,8 Millionen Gästen und 46,9 Millionen Übernachtungen zum ersten Mal.
Knuck sieht den Tourismus im Oldenburger Münsterland auf einem guten Weg. „Unsere stabilen Zahlen sind das eine wichtige Thema, die Zufriedenheit unserer Gäste das andere: Laut TrustYou-Auswertung 2024 sind wir die Region mit den zufriedensten Gästen in Niedersachsen. Qualität schlägt Quantität. Unsere Gastgeberinnen und Gastgeber leisten hervorragende Arbeit, und das wird von den Gästen honoriert.“
Den entscheidenden Schritt für eine weitere positive Entwicklung habe die Region mit der Erarbeitung des neuen Tourismuskonzepts gemacht, das auf die aktuellen Rahmenbedingungen reagiere und insbesondere die Bedeutung des nachhaltigen Tourismus betone. Hierzu zählen etwa Angebote im Bereich des Radtourismus, der Naturerlebnisse, Gastronomie und Familienangebote. „Damit können wir offensichtlich überzeugen“, bekräftigt Johannes Knuck.
Für das begonnene Jahr setzt sich der Touristiker zum Ziel, das derzeitige Niveau nicht nur zu halten, sondern weiter leicht zu steigern. Insbesondere möchte er die Aufenthaltsdauer in der Region erhöhen: „Die Leute können ruhig noch ein wenig länger bei uns bleiben.“ Um das zu erreichen, setzt er auf weitere Maßnahmen in den Bereichen Qualität, Infrastruktur, Digitalisierung und nachhaltige Mobilität.