Individualität gepaart mit Bodenständigkeit
Denn dass das OM sich weiterentwickeln wird, steht außer Frage, in allen Bereichen und stets den Anforderungen der jeweiligen Zeitläufte angepasst – jedoch nie an der Identität der hier lebenden Menschen vorbei. Denn überkandideltes Heiteitei oder unrealistische Zielsetzungen sind weder in der Natur des Verbunds zu finden noch, dass sie die Bewohner unserer Region beschreiben könnten. Diese Individualität ist unveränderbar, dafür lassen „die vom Verbund“ sich beim Wort nehmen. Das Vertrauen darin bringen Politik und Gesellschaft gleichermaßen und an jeder notwendigen Stelle zum Ausdruck, was dem Verbund bei seiner Gründung als Absicht in die symbolische Wiege gelegt wurde: Die gemeinsamen Stärken zu nutzen und so eine Einheit zu werden.
So wurden die Veränderungen von Anfang an als Fortschritt deklariert, mit dem Ergebnis, dass nach nunmehr 30 Jahren erprobter und realisierter Gemeinsamkeiten das OM als attraktive Region in allen Bereichen des wirtschaftlichen und kulturellen wie auch des gesellschaftlichen Lebens präsentiert. Was sich beispielsweise zum Thema „Wirtschaftskommunikation“ so darstellt, dass Dienstleistungen der ansässigen Unternehmen und Kommunen als Gesamtinteresse nicht nur formuliert, sondern so auch realisiert werden – wo immer es möglich ist.
23 Kommunen, ein OM
Dadurch entstehen Synergien, die dem Gesamtbild der Großregion eine bis dato nicht gekannte Sichtbarkeit verleihen. Schon bald nach der Gründung des Verbunds und stets aufs Neue, denn die Vielfalt des OM ergibt sich nicht zuletzt auch aus Zusammenarbeit mit den 23 Städten und Gemeinden des OM: Cloppenburg und Vechta, Barßel, Bakum und Bösel, Damme, Cappeln, Löningen, Dinklage, Garrel, Friesoythe, Emstek und Essen; Holdorf, Molbergen, Goldenstedt, Lindern, Lastrup, Lohne, Saterland, Neuenkirchen-Vörden, Visbek und Steinfeld.
Da ist viel drin, im mehrfachen Sinne, denn das Oldenburger Münsterland zählt nicht nur zu den jüngsten Regionen Deutschlands, es ist wirtschaftlich eine der stärksten des Landes. Sind hier doch eine ganze Reihe von global agierenden Unternehmen und Weltmarktführern ansässig und international tätig. Da ist das Motto „Stärken stärken“ mehr als eine Devise, denn dass das Oldenburger Münsterland im Wettstreit der Regionen um die besten Fach- und Arbeitskräfte auch in Zukunft erfolgreich abschneiden wird, dafür sind die landschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten eindeutige Garantien.
Die Kraft und das Know-how zum Aufbau ihrer Kapazitäten liefert das „Team vom Verbund“ als ständiger Ansprechpartner, als professionelle Vermittler in allen Fragen von Innovationen und Fortschritt, als Mittelpunkt eines festen und sich ständig erweiternden Netzwerks. Anerkannt und wertgeschätzt auch weit über die Grenzen des Oldenburger Münsterlandes hinaus, dessen heutiges und positives Image dem Verbund zu verdanken ist.
Vom Armenhaus zur Boom-Region
Apropos Image – da ist der Blick in die Vergangenheit wie ein Ausflug in eine sehr andere Welt, die umgeben war von einer, sagen wir, sehr zweifelhaften Außenwirkung. So wurden die Landkreise Vechta und Cloppenburg in einem Film von Radio Bremen zu „ewig stinkenden Feldern“ degradiert, wo „Millionen Hühner, Zigtausende von Schweinen, Maisdschungel und Jauchelagunen die südoldenburgische Landschaft in eine riesige Latrine verwandelt“ haben und so weiter, aufs Übelste. Bis hin zu einer Hochschule in Vechta, die hämisch als „Hostienversuchsbäckerei“ deklassiert wurde, und, und …
Nun, heute beläuft sich die Zahl der Studierenden aus aller Welt an der Uni Vechta auf gut 3.500, die dortigen Forschungen werden international anerkannt und angewandt und alle anderen Vorurteile sind ebenfalls ad absurdum geführt. Ja, die hiesige Art der Landwirtschaft ist in ihren Ausprägungen noch immer unübersehbar, jedoch in ihrer gesellschaftspolitischen Präsenz nicht mehr dominant, weil Ursache und Wirkung eine zeitgemäße Balance gefunden haben.
Dass dies auf die charakteristischen Stärken der Landkreise Vechta und Cloppenburg in ihrer Gesamtheit zurückzuführen ist, ist das eine. Sie zu sehen, sie zu benennen, ihre gemeinsamen Werte zu erkennen, abzugleichen und sie einzuordnen, um sie dann zu einem Ganzen zusammenzubringen, ohne die einzelnen Charaktere zu verwässern, dieses Meisterwerk ist dem Verbund zu verdanken. Und dem Vertrauen, das die Protagonisten der hiesigen Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft dem Team des Verbunds zugestanden haben.
„Stärken stärken“ im Wir
Die tatsächlichen Stärken der Region sind bekannt, auch über ihre Grenzen hinaus. Als Leistungsträger stehen das Handwerk wie auch die Agrar- und Ernährungsbranche oben auf der Liste, die Kunststoffwirtschaft und der Maschinenbau folgen. Im hohen Maße setzt man hier und weiterhin auf die Stärke der zahlreichen inhabergeführten Betriebe und den Mittelstand.
„Die meisten Unternehmen suchen Verstärkung,“ sagt Jan Kreienborg und betont, dass vor diesem Hintergrund einmal mehr die Region sich als sowohl zukunftsorientiert, innovativ, familienfreundlich und wandlungsfähig darstellt. Hier setzt man nicht nur auf die Zukunft, hier ist man die Zukunft. Denn hier ist Platz dafür, in den Köpfen sowie in der Infrastruktur, selbstbewusst im Wettbewerb mit anderen Domänen in Deutschland und darüber hinaus.
Das hier, das ist das Oldenburger Münsterland, das Wir: Selbstbewusst, individuell bodenständig und attraktiv. Weltoffen und charmant, ja! Vielleicht ein wenig anders, als das andernorts definiert wird, doch vermutlich würde man sich dort die Entwicklung einer Region auf diese Weise wünschen, in nur 30 Jahren!
Genügend Platz für die Umsetzung von Visionen aller Art
Vom Armenhaus zur Boom-Region – diese Entstehung war nur möglich mit der professionellen, kreativen und unermüdlichen Förderung durch den Verbund OM, denn das Team kennt sich aus. So auch in dem noch immer und stets ansteigenden Interesse von Investoren – egal in welchem Bereich, affin, zielorientiert und erstklassig. Und das in diesen Zeiten! Doch die Welt-offenheit und das professionelle Konzept der Gesamtheit Oldenburger Münsterland bietet Standorte und Formate für die reelle Umsetzung von Visionen jeder Art. Platz, Angebote, Erfahrungen, Know-how inklusive des Bewusstseins sich und/oder sein Unternehmen nachhaltig etablieren zu können. Dass da die Zahlen des hiesigen Wirtschaftswachstums für so manche andere Kommune und Region Deutschlands wahre Objekte der Begierde sind, ist ja kein hiesiges Problem. Tja, und dann leben und wirken hier auch noch die meisten Millionäre Deutschlands, auf diesem doch eigentlich übersichtlichen Gebiet. Womöglich würde die Gründer des Verbundes das zufriedene Lächeln nicht verlassen, wenn sie den Erfolg ihrer Idee heute sehen könnten.
Fortschritt, Familienfreundlichkeit und Lebensqualität
Die ja noch nicht einmal erschöpft ist, denn die Innovationen in hiesiger Industrie und Landwirtschaft, in Kultur und Tourismus gehen noch lange nicht aus. Halten mit im immer schnelleren Rhythmus der Zeitgeschehen und prägen es. Made in Oldenburger Münsterland könnte das Signet sein, international und unverwechselbar. Den Motor Verbund Oldenburger Münsterland e.V. nicht nur als verbindende, sondern auch als treibende Kraft im Rücken, auch in Sachen Transformation und Nachhaltigkeit. Hier kommen die wichtigen Zukunftsthemen auf den Tisch.
Rund 350 Unternehmen und Institutionen aus der Region sind inzwischen Partnerunternehmen des Verbundes „und befassen sich mit ganz konkreten Fragestellungen der Zukunft“, betont Geschäftsführer Jan Kreienborg und fügt hinzu, dass weiterer ökonomischer Aufschwung ohne Veränderungen nur schwer zu erzielen sei.