Wirtschaftsregion

30 Jahre Verbund OM

12.03.2026
Autor*in: Ulla Schmitz, 2imWort

1995 gab es den Landkreis Vechta und, nicht weit entfernt, den Landkreis Cloppenburg. Politisch hat sich das nicht geändert, selbstverständlich nicht. Doch dass man die beiden Landkreise jetzt als Gesamtregion, als das OM kennt, verleiht dem Ganzen ein unbestreitbar positives Image. Dies ist der Erfolg des Verbunds Oldenburger Münsterland e.V. und kann darum nicht ausdrücklich genug benannt werden. 

Seit 2021 am neuen Standort in Langförden: Die OM-Geschäftsstelle zeigt sich nun sehr präsent an der Bundesstraße 69.

Dazu eignet sich dieses 30-jährige Jubiläum hervorragend und sollte mit der Feststellung beginnen, dass eine solch umfassende Wandlung einer ganzen großen Landschaft, mit all ihren unterschiedlichen Besonderheiten in nur drei Jahrzehnten ein enormes Engagement erforderte. Dass dies auch weiterhin nicht nachlassen wird, liegt in der DNA des Verbunds Oldenburger Münsterland e.V. Bei seinen Initiatoren und Akteuren, um genau zu sein. Und darum beginnt die Geschichte des Oldenburger Münsterlandes mit der Gründung des gleichnamigen Verbunds 1995.

Dabei ging es um nicht weniger als um das Ziel, eine Institution zu gründen, die in der Lage sein würde, sich als Interessenvertretung der Landkreise Cloppenburg und Vechta so zu etablieren, dass die charak­teristischen Stärken der Wirtschaftsstandorte und ihrer Reiseregionen optimal im Fokus der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Innerhalb der Landschaften und über die Tellerränder hinaus. 

Das Konzept dazu lag vor, vom Heimatbund und dem ehemaligen Cloppenburger Museumsdorfdirektor Prof. Dr. Helmut Ottenjann sowie der Interessenvertretungen der Landkreise Cloppenburg und Vechta ausgearbeitet und zur Endfassung gebracht. Darin wurde damals schon eine direkte Kommunikation mit der ansässigen Wirtschaft eingefordert, plus den Aufbau eines ernstzunehmenden Tourismusmarketings. Das war gerade anfänglich nicht einfach und erforderte so manche „Krisensitzung“. Bei denen es nicht selten auch darum ging, von althergebrachten südoldenburgischen Traditionen Abstand zu nehmen um „das Oldenburger Münsterland“ gemeinsam zu gestalten. Zumal die Region auch im damaligen Bild der hiesigen Öffentlichkeit nicht gerade als große wirtschaftliche Einheit oder gar als gemeinsame Heimat betrachtet wurde. Aber auch das hat sich ins Gegenteil verkehrt und ist in seinem gesamtgesellschaftlichen Nutzen von einem derart hohen Wert, dass Industrie, Wirtschaft, Sport, Kunst und Kultur sich gemeinsam als „Oldenburger Münsterland“ darstellen – und identifizieren. 

Die Gesichter des Erfolgs

Eine solche Erfolgsstory entsteht nicht aus dem Nichts, also brauchte es auch hier Menschen, die die Inhalte der Verbunds-Statuten in die Wirklichkeit umsetzten. Mit Wissen, Know-how und dem Mut diese Visionen verwirklichen zu können. Der Modernität des jeweiligen Zeitgeistes seit 1995 angepasst, denn die Wahrung altvorderer Traditionen gehörte eindeutig nicht zu dem Vorhaben. Das kann nicht oft genug betont werden vor dem Hintergrund, dass der Coup gelungen ist. Das Ziel allerdings bedeutet Zukunft und darum ist gerade dieses Jubiläum ideal, die Gesichter des Erfolgs zu nennen und damit gleichzeitig das Vertrauen auch der Politik in den Verbund Oldenburger Münsterland e.V. zu zeigen.

Denn so viel es zu den Aktivitäten, zu der Sichtbarkeit und zum Erfolg des Verbunds Oldenburger Münsterland zu berichten gibt, so sicher ist es, dass dies ohne die hohe Einsatzbereitschaft, die Zielstrebigkeit und das vertrauensvoll eingespielte Team Work im Verbund nicht möglich (gewesen) wäre.

Das eloquente Engagement des Geschäftsführers Jan Kreienborg im Inneren und seiner immer auch öffentlichkeitswirksamen Repräsentanz. Nicht weniger im Fokus der Ambitionen stehen Johannes Knuck, als stellvertretender Geschäftsführer und Abteilungsleiter Tourismus sowie Thomas Westermann, Lauro Soggiu und Vanessa Wichmann (in Elternzeit) in der Wirtschaftskommunikation und im Marketing; Meike Holtvogt, Referentin Tourismusmarketing und Birgit Beuse im Binnenmarketing wie auch Franziska Feldhaus, als Office- und Projektmanagerin.

Tatsächlich ist es dieses kleine Team, zusammen mit dem Engagement der beiden Landräte Wimberg und Gerdesmeyer und den Bürgermeistern der 23 Kommunen, das zum heutigen Zeitpunkt für diese hohe Anerkennung in der Öffentlichkeit verantwortlich ist. Es muss schon echte Leidenschaft sein, dass sie ihren Job mit einer derartigen Verve und Überzeugung machen. Ihr herausragendes Interesse an der Sache OM ist geprägt von Gemeinsamkeit, ist kreativ, bodenständig, kritisch und weltoffen, mit klaren Zielvorgaben für die nächsten Jahre.

Familiäres Highlight im OM-Jahresverlauf: Der OM-Familientag © Gerald Lampe, Foto Hölzen

OM-Veranstaltungskalender 

Der OM-Veranstaltungskalender wurde 2019 erstmals veröffentlicht und ist seither alljährlich und aktualisiert eine Art To-do-Liste fürs Oldenburger Münsterland: Informativ, aktuell, aufschlussreich, in Print, online und per App, ein Portfolio für die Anziehungskraft der Region – auch wegen einer Veranstaltungsdichte, die sich sehen lassen kann, mit allem, was Traditionen und Moderne hier zu bieten haben. Mit oder ohne Auto, auf dem Fahrrad, zu Fuß oder in Bussen, wann und wie man überall hinkommen will; zum Ausspannen und Erholen, zum Wellnessen par excellence auf den Spuren von Kunst und Kultur, für jung, älter und alt, für Familien und Kinder, kurz: für alle.

Individualität gepaart mit Bodenständigkeit

Denn dass das OM sich weiterentwickeln wird, steht außer Frage, in allen Bereichen und stets den Anforderungen der jeweiligen Zeitläufte angepasst – jedoch nie an der Identität der hier lebenden Menschen vorbei. Denn überkandideltes Heiteitei oder unrealistische Zielsetzungen sind weder in der Natur des Verbunds zu finden noch, dass sie die Bewohner unserer Re­gion beschreiben könnten. Diese Individu­alität ist unveränderbar, dafür lassen „die vom Verbund“ sich beim Wort nehmen. Das Vertrauen darin bringen Politik und Gesellschaft gleichermaßen und an jeder notwendigen Stelle zum Ausdruck, was dem Verbund bei seiner Gründung als Absicht in die symbolische Wiege gelegt wurde: Die gemeinsamen Stärken zu nutzen und so eine Einheit zu werden.

So wurden die Veränderungen von Anfang an als Fortschritt deklariert, mit dem Ergebnis, dass nach nunmehr 30 Jahren erprobter und realisierter Gemeinsamkeiten das OM als attraktive Region in allen Bereichen des wirtschaftlichen und kulturellen wie auch des gesellschaftlichen Lebens präsentiert. Was sich beispielsweise zum Thema „Wirtschaftskommunikation“ so darstellt, dass Dienstleistungen der ansässigen Unternehmen und Kommunen als Gesamtinteresse nicht nur formuliert, sondern so auch realisiert werden – wo immer es möglich ist. 

23 Kommunen, ein OM

Dadurch entstehen Synergien, die dem Gesamtbild der Großregion eine bis dato nicht gekannte Sichtbarkeit verleihen. Schon bald nach der Gründung des Verbunds und stets aufs Neue, denn die Vielfalt des OM ergibt sich nicht zuletzt auch aus Zusammenarbeit mit den 23 Städten und Gemeinden des OM: Cloppenburg und Vechta, Barßel, Bakum und Bösel, Damme, Cappeln, Löningen, Dinklage, Garrel, ­Friesoythe, Emstek und Essen; Holdorf, Molbergen, Goldenstedt, Lindern, Lastrup, Lohne, Saterland, Neuenkirchen-Vörden, Visbek und Steinfeld. 

Da ist viel drin, im mehrfachen Sinne, denn das Oldenburger Münsterland zählt nicht nur zu den jüngsten Regionen Deutschlands, es ist wirtschaftlich eine der stärksten des Landes. Sind hier doch eine ganze Reihe von global agierenden Unternehmen und Weltmarktführern ansässig und international tätig. Da ist das Motto „Stärken stärken“ mehr als eine Devise, denn dass das Oldenburger Münsterland im Wettstreit der Regionen um die besten Fach- und Arbeitskräfte auch in Zukunft erfolgreich abschneiden wird, dafür sind die landschaftlichen und gesellschaftlichen Gegebenheiten eindeutige Garantien.

Die Kraft und das Know-how zum Aufbau ihrer Kapazitäten liefert das „Team vom Verbund“ als ständiger Ansprechpartner, als professionelle Vermittler in allen Fragen von Innovationen und Fortschritt, als Mittelpunkt eines festen und sich ständig erweiternden Netzwerks. Anerkannt und wertgeschätzt auch weit über die Grenzen des Oldenburger Münsterlandes hinaus, dessen heutiges und positives Image dem Verbund zu verdanken ist.

Vom Armenhaus zur Boom-Region

Apropos Image – da ist der Blick in die Vergangenheit wie ein Ausflug in eine sehr andere Welt, die umgeben war von einer, sagen wir, sehr zweifelhaften Außenwirkung. So wurden die Landkreise Vechta und Cloppenburg in einem Film von Radio Bremen zu „ewig stinkenden Feldern“ degradiert, wo „Millionen Hühner, Zigtausende von Schweinen, Maisdschungel und Jauchelagunen die südoldenburgische Landschaft in eine riesige Latrine verwandelt“ haben und so weiter, aufs Übelste. Bis hin zu einer Hochschule in Vechta, die hämisch als „Hostienversuchsbäckerei“ deklassiert wurde, und, und …

Nun, heute beläuft sich die Zahl der Studierenden aus aller Welt an der Uni Vechta auf gut 3.500, die dortigen Forschungen werden international anerkannt und angewandt und alle anderen Vorurteile sind ebenfalls ad absurdum geführt. Ja, die ­hiesige Art der Landwirtschaft ist in ihren Ausprägungen noch immer unübersehbar, jedoch in ihrer gesellschaftspolitischen Präsenz nicht mehr dominant, weil Ursache und Wirkung eine zeitgemäße Balance gefunden haben.

Dass dies auf die charakteristischen Stärken der Landkreise Vechta und Cloppenburg in ihrer Gesamtheit zurückzuführen ist, ist das eine. Sie zu sehen, sie zu benennen, ihre gemeinsamen Werte zu erkennen, abzugleichen und sie einzuordnen, um sie dann zu einem Ganzen zusammenzubringen, ohne die einzelnen Charaktere zu ­verwässern, dieses Meisterwerk ist dem Verbund zu verdanken. Und dem Vertrauen, das die Protagonisten der hiesigen Wirtschaft, der Politik und der Gesellschaft dem Team des Verbunds zugestanden haben.

„Stärken stärken“ im Wir

Die tatsächlichen Stärken der Region sind bekannt, auch über ihre Grenzen hinaus. Als Leistungsträger stehen das Handwerk wie auch die Agrar- und Ernährungsbranche oben auf der Liste, die Kunststoffwirtschaft und der Maschinenbau folgen. Im hohen Maße setzt man hier und weiterhin auf die Stärke der zahlreichen inhabergeführten Betriebe und den Mittelstand.

„Die meisten Unternehmen suchen Verstärkung,“ sagt Jan Kreienborg und betont, dass vor diesem Hintergrund einmal mehr die Region sich als sowohl zukunftsorientiert, innovativ, familienfreundlich und wandlungsfähig darstellt. Hier setzt man nicht nur auf die Zukunft, hier ist man die Zu­kunft. Denn hier ist Platz dafür, in den Köpfen sowie in der Infrastruktur, selbstbewusst im Wettbewerb mit anderen Domänen in Deutschland und darüber hinaus. 

Das hier, das ist das Oldenburger Münsterland, das Wir: Selbstbewusst, individuell bodenständig und attraktiv. Weltoffen und charmant, ja! Vielleicht ein wenig anders, als das andernorts definiert wird, doch vermutlich würde man sich dort die Entwicklung einer Region auf diese Weise wünschen, in nur 30 Jahren!

Genügend Platz für die Umsetzung von Visionen aller Art

Vom Armenhaus zur Boom-Region – diese Entstehung war nur möglich mit der professionellen, kreativen und unermüdlichen Förderung durch den Verbund OM, denn das Team kennt sich aus. So auch in dem noch immer und stets ansteigenden Interesse von Investoren – egal in welchem Bereich, affin, zielorientiert und erstklassig. Und das in diesen Zeiten! Doch die Welt-offenheit und das professionelle Konzept der Gesamtheit Oldenburger Münsterland bietet Standorte und Formate für die reelle Umsetzung von Visionen jeder Art. Platz, Angebote, Erfahrungen, Know-how inklusive des Bewusstseins sich und/oder sein Unternehmen nachhaltig etablieren zu können. Dass da die Zahlen des hiesigen Wirtschaftswachstums für so manche andere Kommune und Region Deutschlands wahre Objekte der Begierde sind, ist ja kein hiesiges Problem. Tja, und dann leben und wirken hier auch noch die meisten Millionäre Deutschlands, auf diesem doch eigentlich übersichtlichen Gebiet. Womöglich würde die Gründer des Verbundes das zufriedene Lächeln nicht verlassen, wenn sie den Erfolg ihrer Idee heute sehen könnten.

Fortschritt, Familienfreundlichkeit und Lebensqualität

Die ja noch nicht einmal erschöpft ist, denn die Innovationen in hiesiger Industrie und Landwirtschaft, in Kultur und Tourismus gehen noch lange nicht aus. Halten mit im immer schnelleren Rhythmus der Zeitgeschehen und prägen es. Made in Oldenburger Münsterland könnte das Signet sein, international und unverwechselbar. Den Motor Verbund Oldenburger Münsterland e.V. nicht nur als verbindende, sondern auch als treibende Kraft im Rücken, auch in Sachen Transformation und Nachhaltigkeit. Hier kommen die wichtigen Zukunftsthemen auf den Tisch.

Rund 350 Unternehmen und Institutionen aus der Region sind inzwischen Partnerunternehmen des Verbundes „und befassen sich mit ganz konkreten Fragestellungen der Zukunft“, betont Geschäftsführer Jan Kreienborg und fügt hinzu, dass weiterer ökonomischer Aufschwung ohne Veränderungen nur schwer zu erzielen sei. 

 

Natürlich, das ist Wirtschaftswissen, doch mit den Parallelen von Veränderungen und Fortschritt kennen „die vom Verbund“ sich ja aus, und das macht ihre Arbeit so wertvoll. Weil immer wieder Wege der Erneuerung und Umgestaltung gefunden wurden – als Fortschritt nämlich! Der sich grundsätzlich auf die starke Verwurzelung der Menschen mit ihrer Heimat berufen kann, durch alle Generationen hindurch.

Das Wissen darum gibt Sicherheit, so dass nicht wenige von ihnen aus der ­jungen Generation selbst nach Jahren des „Draußenseins“ gerne wieder zurückkommen – mit dem Ziel, ihre gesammelten Erfahrungen aus aller Welt für sich, in ihrem Zuhause zu nutzen. Um in sicheren Verhältnissen arbeiten zu können, das Familienunternehmen weiterzuführen oder sich mit Start-ups in die Charakteristik aller nur möglichen Innovationen für die Region einzubringen. So verändert sich das Gesamtbild ständig, in einem immer moderneren Rahmen, aufgeschlossen und bereit, Zukunft zu gestalten.

Tourismus, grüne Umwelt: Einfach wohlfühlen

Das ist das Fundament dieser Erfolgsstory OM, aufgebaut und etabliert mit dem professionellen und gleichzeitig bodenständigen Einsatz derer „vom Verbund OM“. Dargestellt mit allen Mitteln wirtschaftlicher Wertschöpfung, eingängigem Marketing und der modernen Kommunikation, auf stets abwechslungsreiche Art und Weise seit nunmehr drei Jahrzehnten.

Zusammen sein, zusammenhalten, unrealistischen Höhenflügen keine Bühne bieten: So sind auch die Aktivitäten im Binnenmarketing zu sehen und werden auch so angenommen. Was im Verständnis der hiesigen Bevölkerung nach all den Jahren der Verunglimpfungen auch nicht einfach war. Da musste vieles geschehen in Sachen Identifikation und Loyalität „unserer“ Region gegenüber. Nun, auch das ist dem Verbund gelungen und wird von Veranstaltungen wie dem OM-Familientag, dem OM-Cup oder den Wild- beziehungsweise Spargelwochen jedes Jahr aufs Neue bestätigt. In immer größerem Umfang, und als fester Bestandteil von Lebensqualität.

Da bleibt Erfolg nicht aus, wie die Entwicklung auch im Bereich Tourismus eindrucksvoll beweist. So hat die schon früh erfolgte Koordination der 23 Kommunen zu einer gemeinsamen Vermarktung der Region durch den Verbund geführt: Vier Erholungsgebiete und eine Ausflugsregion ziehen an einem Strang. Ressourcen sind zusammengeführt, Synergien werden konsequent genutzt und machen sich bezahlt, im vielfachen Sinn.
Ein dabei herausragender Faktor ist das dichte Radwege-Netz durch Landschaften, die jedem Ausflügler und jedem Reisenden ihre Besonderheiten auf natürliche Weise offerieren. Mit charakteristischen Sehenswürdigkeiten, kulturellen Veranstaltungen aller Couleur, reizvollen Gasthäusern und zahlreichen anderen Hinguckern und Erlebniswelten der Wohlfühlregion OM.

Qualität in Vielfalt

Die positiven Effekte sind unübersehbar und zeigen sich klar im aktuellen „TourismusMonitor“ der Tourismus-Marketing ­Niedersachsen. Spiegelt sich doch hier die touristische Relevanz des OM mit dem Anstieg der Übernachtungszahlen 2024 gegenüber dem Vorjahr auf knapp zwei Prozent und ist damit doppelt so stark wie im Landesdurchschnitt.

Überdurchschnittlich hoch, mit 17,6 Prozent, ist auch das Aufkommen ausländischer Besucher. Was damit zu tun hat, dass die Region mit der Einführung und der ständigen Aktualisierung ihrer mehrsprachigen Freizeitkarte den Gästen in einem einfach zu handhabenden und weltoffenen „Willkommen“ auf allen Portalen entgegenkommt. Damit nicht genug, weiß Johannes Knuck, Abteilungsleiter Tourismus und stellvertretender Geschäftsführer des Verbunds: Ebenso wichtig wie das Plus an Gästezahlen ist die Qualität der gastgebenden Angebote im gesamten OM.

90,4 Prozent ist die Zahl der Betriebe im 4- oder 5-Sterne Segment – was vor dem Hintergrund von landesweit 71 und bundesweit 72 Prozent ein außergewöhnlich hoher Wert ist. Dass dies keine der üblichen, subjektiven Online-Bewertungen sind, sondern die Ergebnisse internationaler standardisierter Verfahren mit klaren Kriterien, beweist ihre Glaubwürdigkeit.

„Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und bringt denen, die hier Urlaub machen, die Vorzüge unserer Region näher,“ fasst Knuck zusammen und fügt als weitere Kriterien dieser Entwicklung die Einnahmensteigerungen in den Betrieben der Hotel- und Gastwirtschaft an. Die für die Region mit einem deutlich höheren Steueraufkommen einhergehend sind.

Lebenswertes OM

Mit all diesen Kriterien, die aufgrund ihrer ständigen Entwicklung ohnehin nie vollzählig sein können, garantiert die Kom­plexität des OM eine Zukunft, in der es sich anbietet, gerne leben zu wollen.
Der Verbund stellt dies auf seine eigene, erprobte und herausragende Weise dar.

Seit nunmehr 30 Jahren und stets im Sin- ne von Verständnis den Gegebenheiten gegenüber tut er das mit Weltoffenheit, Respekt und Loyalität, öffentlichkeitswirksam, nachhaltig und im richtigen Licht dargestellt. Selbstbewusst, innovativ, interessiert, zukunftsorientiert: „Die vom Verbund“ kennen den Charakter des OM, bewahren ihn und setzen ihn medienwirksam in Szene, immer Richtung Zukunft – für mehr als weitere 30 Jahre!