Neue Jobs dank E-Commerce

Superlative mit drei Streifen

Der Online-Handel wächst rasant – deshalb erweitert Adidas sein Logistikzentrum an der A1 nahe Neuenkirchen-Vörden. Der Sportartikelgigant wird sein eCommerce-Geschäft für ganz Europa ab 2018 von dort abwickeln. Schon jetzt ist das Vertriebszentrum im Niedersachsenpark das weltweit größte des Dax-Konzerns. Bis zum Jahr 2020 will Adidas den Umsatz über E-Commerce-Plattformen auf vier Milliarden Euro steigern.

Künftig bietet der Campus mehr als tausend Arbeitsplätze, mit dem Ausbau entstehen mindestens 150 neue Jobs. Die Mitarbeiter sollen täglich bis zu 200.000 Warenbestellungen aus dem Internet in der hinzukommenden, 40.000 Quadratmeter großen Halle bearbeiten. Dabei helfen 480 moderne Shuttle-Systeme, die die Ware zwischen Lagerplatz und Kommissionierung bewegen. Kunden sollen Fußballschuhe, Trikots und anderes noch bis zu zwei Stunden vor Warenausgang bestellen können. „Wir erreichen somit 96 Prozent der Europäer innerhalb von ein bis drei Tagen", erläutert Projektleiter Sven Künnemann.

Der weltweit zweitgrößte Sportartikelhersteller Adidas investiert rund 50 Millionen Euro in den eCommerce-Ausbau im Niedersachsenpark. Der größte interkommunale Gewerbe- und Industriepark des Bundeslandes liegt an der Grenze zwischen den Landkreisen Vechta und Osnabrück. Unternehmen werden über 400 Hektar Industriefläche direkt an der A1 geboten.

Autor/in: Peter Ringel
Veröffentlicht am 17. August 2017
Letzte Aktualisierung am 19. September 2017