European Medical School

Landkreise fördern Mediziner-Ausbildung

Die European Medical School Oldenburg-Groningen ist ein deutsch-niederländisches Kooperationsprojekt der Universitäten Oldenburg und Groningen. Das praxisorientierte und forschungsbasierte Lehrkonzept bietet die Chance, hochqualifizierte Ärztinnen und Ärzte für die Nordwestregion auszubilden. Deshalb engagieren sich auch die Landkreise Cloppenburg und Vechta daran.

 

Ende 2017 war es soweit: Die ersten fünf Studenten der 2012 gegründeten European Medical School Oldenburg-Groningen (EMS) hatten das Zweite Staatsexamen bestanden. Mit guten Ergebnissen, so wurde übermittelt. Im Schnitt beantworteten sie im Mittel knapp 80 Prozent der mehr als 300 Prüfungsfragen korrekt. Exzellent.

Jedes Jahr starten 40 Studierende an der Universität Oldenburg in ihr Medizinstudium. Vom ersten Tag an werden sie intensiv auf ihren zukünftigen Beruf vorbereitet – durch problemorientiertes Lernen mit Tutoren, durch berufsbezogene Kommunikationsschulung und durch konsequente Forschungsbezüge im Studium. Der Studiengang schließt mit dem Staatsexamen ab. Zusätzlich kann an der Partneruniversität Groningen der Masterabschluss in „Geneeskunde" erworben werden.

Das Studium ist stark praxisorientiert. Von Beginn an sammeln die angehenden Ärzte Erfahrungen in Hausarztpraxen und Einrichtungen der ambulanten Medizin. Neben anderen beteiligen sich auch die Landkreise Cloppenburg und Vechta an der Anschubfinanzierung für den Bereich Versorgungsforschung. Ihre Gelder fließen in die Finanzierung und Ausstattung von Professuren in diesem Bereich. Damit soll insbesondere die Versorgung im ländlichen Raum gestärkt werden, so dass die Krankenhäuser und die ambulante Versorgung erheblich durch die Ausbildung qualifizierter Ärzte profitieren können.

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