Museen und Ausstellungen

"KlimaEinFluss" - Ausstellung klärt über Folgen des Klimawandels auf

Denn Folgen sind auch bei uns bereits sichtbar und spürbar.

ExtremeTrockenheit im Wechsel mit extremen Niederschlägen – was kommt auf uns zu? Dieses Thema behandelt die Ausstellung "KlimaEinFluss", die ab Dienstag (13. September) in der Volkshochschule (VHS) Cloppenburg gezeigt wird.
Anhand verschiedener Modelle werden mögliche Folgen des Klimawandels in Niedersachsen deutlich gemacht.

Aus Beobachtungen und persönlichen Erfahrungen mit Extremwetterereignissen wurden Ideen für lokale Klimaanpassungsmaßnahmen erarbeitet und die Projektergebnisse jetzt vorgestellt. An praktischen Beispielen wird erläutert, was im eigenen Umfeld möglich und notwendig ist.

Es geht um den "KlimaEinFluss" auf die Binnengewässer Niedersachsens. Durch den Klimawandel kommt es häufiger zu Extremwetterereignissen wie Starkniederschlägen oder Hitzeperioden. "Diese Extreme sind das Problem", sagt Ina-Maria Meckies. Sie ist Fachbereichsleiterin Kultur bei der Volkshochschule (VHS) in Cloppenburg. Dort wird die
Wanderausstellung "KlimaEinFluss" noch bis zum 14. Oktober täglich zwischen 9 und 18 Uhr zu sehen sein.

Die Ausstellung wurde jetzt um die konkreten Folgen des Klimawandels im Oldenburger Münsterland erweitert.

"KlimaEinFluss" präsentiert die Ergebnisse des 2008 gestarteten Projekts "KliBiW". Dabei geht es um die Abschätzung der Klimafolgen für die Wasserwirtschaft im niedersächsischen Binnenland.

Die elf Rollbanner des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) thematisieren die Ursprünge der Klimaänderungen, den Treibhauseffekt, die Klimafolgenmodellierung und die Auswirkungen auf Niedersachsen.

Es geht auch um die Klimaanpassung, mit der rechtzeitig auf die nicht mehr vermeidbaren Folgen des Klimawandels reagiert werden soll. Dabei werden konkrete
Handlungsfelder und -optionen angesprochen.

"Wir sehen schon jetzt, welche Probleme Klimaextreme verursachen", sagt Katrin Hedemann vom EU-Projekt Terrifica, das beim "Science Shop" der Universität Vechta angedockt ist.

Acht Klimatouren hätten sie im Projektzeitraum unternommen. Dabei ist das Oldenburger Münsterland (OM) eine von sechs Pilotregionen, in denen der
Klimawandel und seine Folgen untersucht wurden. Die erstellte Klimakarte enthält Beobachtungen aus Cloppenburg, Vechta, Lohne, Lindern, Goldenstedt und Holdorf.

Über das Projekt und seine Ergebnisse können sich nun Besucher im Alten Stadttor bei der VHS informieren. Wichtig sei es aufzuklären. Darin sind sich alle einig. Die Klimatouren seien dazu ein gutes Instrument.

"Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es eine gute Veranstaltungsform ist, um zu informieren, um sich zu informieren und Ideen aus der Bevölkerung zu erfahren und aufzunehmen", sagt Katrin Hedemann.

"Wir haben in den Kommunen etwas bewegt", meint Bernd Tabeling, Fischwirtschaftsmeister und Teilnehmer der Klimatouren. Man sei ins Gespräch gekommen – das wolle er fortführen. Zum einen bietet er im Heimathaus des Cloppenburger Heimatvereins jeden Freitag eine Klimasprechstunde an, zum anderen möchte er die Klimatouren beibehalten und fortführen, denn das Projekt Terrifica läuft zum Jahresende aus.

Dr. Christina Neumann, die Leiterin der VHS, hofft auf viele interessierte Besucher. Das Thema Klimawandel sei aktuell und allgegenwärtig. Die Ausstellung kombiniere die Information über mögliche Folgen auf Landesebene mit konkreten regionalen Beispielen und Handlungstipps wie wasserdurchlässigen Gartenwegen, Regentonnen, Rasengittersteinen oder Bewässerungshilfen.

Bereits durch einfache Verhaltensänderungen könne einiges erreicht werden, berichtet Katrin Hedemann. Sie nennt als Beispiel, den eigenen Garten zum richtigen Zeitpunkt gezielt zu wässern – also früh morgens oder abends.

Neben der Ausstellung gibt es einen Stand des "Science Shops" auf dem Cityfest in Cloppenburg, eine "KlimaInfoTour" in Lohne am 6. Oktober sowie einen Vortrag in der VHS Cloppenburg am 12. Oktober mit dem Titel "Die Grundwasserneubildung in Zeiten des Klimawandels".

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der VHS besichtigt werden. Nähere
Informationen unter www.vhs-cloppenburg.de und per Telefon 04471/94690.

Di, 4. Oktober 2022

9:00 – 18:00 Uhr

Di, 4. Oktober 2022  |  9:00 – 18:00 Uhr

Mi, 5. Oktober 2022  |  9:00 – 18:00 Uhr

Do, 6. Oktober 2022  |  9:00 – 18:00 Uhr

Fr, 7. Oktober 2022  |  9:00 – 18:00 Uhr

Mo, 10. Oktober 2022  |  9:00 – 18:00 Uhr

Di, 11. Oktober 2022  |  9:00 – 18:00 Uhr

Mi, 12. Oktober 2022  |  9:00 – 18:00 Uhr

Do, 13. Oktober 2022  |  9:00 – 18:00 Uhr

Fr, 14. Oktober 2022  |  9:00 – 18:00 Uhr

Volkshochschule für den Landkreis Cloppenburg e.V.
Altes Stadttor 16
49661 Cloppenburg
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