Friesoythe - Friesoyther Kanal

Im Jahr 1873 wurde der Bau des Friesoyther Kanals als Zweighafen des Hunte-Ems-Kanals (heute Küstenkanal und Elisabethfehnkanal) genehmigt. Ein Jahr später begann dann der Bau des Kanals mit dem sogenannten Kopfhafen. Der Hafen kam dabei auf eine Gesamtlänge von 200 Meter. Insgesamt beliefen sich die Kosten damals auf 26 000 Mark.

Da auf dem Schifffahrtsweg von Kamperfehn bis nach Friesoythe hauptsächlich nur Torf und Dünger transportiert wurde, rentierte sich auf die Dauer dieser Wirtschaftsweg nicht mehr. Vor allem ab dem Zeitpunkt nicht, als 1907 zusätzlich ein Bahngleis direkt an den Friesoyther Hafen gelegt wurde.

1935 wurde schließlich der Küstenkanal zwischen Kampe und der Ems fertiggestellt. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde folglich der Friesoyther Kanal zwischen Schwaneburg und Kamperfehn zugeschüttet. 1945 kam der Schiffsverkehr auf dem Friesoyther Kanal dann endgültig zum Erliegen und wurde auch nicht mehr wieder aufgenommen. Stattdessen konzentrierte man sich auf den Ausbau der Straße.

Der Streckenabschnitt an der B 72 bis zur B 401 liegt in einer ruhigen, schönen Landschaft mit angrenzenden Alleen und naturnaher Wasservegetation. Der Kanal hat eine kulturhistorische Bedeutung für den Wasserbau und das Landschaftsbild, dient aber auch der Biotopvernetzung für gefährdete Tierarten.
Am Teilstück in Richtung Friesoythe säumt eine schöne Eichenallee den Kanal.

Weitere Informationen

Anfahrt: Friesoythe, Sedelsberger Straße (K 343), Straße"Am Friesoyther Kanal"

Kontakt

Friesoythe - Friesoyther Kanal
Region: Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre
Telefon: (0 44 91) 99 81-0
Fax: (0 44 91) 99 81-99
info@friesoyther-wasseracht.de
www.friesoyther-wasseracht.de

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