Leben und Arbeiten in Visbek

Verblüffend vielseitig

In Visbek lässt sich gut leben – schon seit der Jungsteinzeit. Mit seinen 13 Bauerschaften hat sich die Gemeinde zu einer modernen Kommune entwickelt, in der Gemeinschaft gelebt wird.

Eine Boule-Scheune? Ja, die gibt es wirklich. Der französische Nationalsport lässt sich hervorragend unterm Dach ausüben. Im rustikalen Ambiente mit hohem Ständerwerk und Klinkermauern hat das einen ganz besonderen Charme. Hübsche Fachwerkhäuser und großzügige Gartenanlagen prägen Visbek bis heute. Dazu weite Wälder und Wiesen, idyllische Mühlenteiche und Bachläufe. Und an vielen Orten Zeitzeugen anderer Jahrhunderte, sogar Jahrtausende.

Das Visbek von heute ist ausgesprochen familienfreundlich. Vier Kindergärten und Kitas, drei Grundschulen und eine Oberschule sichern kurze Wege für kurze Beine. Zu weiterführenden Schulen im benachbarten Vechta fahren Busse. Damit möglichst viele Kinder die Angebote in der Gemeinde mitmachen können, gibt es eine Familienförderung. Zuschüsse zu Betreuungskosten, Schulausflügen, Sprachkursen oder Vereinsbeiträgen sichern Teilhabe. Das „Haus der Familie und der Bildung" – eine Zusammenarbeit von Gemeinde und Volkshochschule – hilft, die passende Förderung zu finden. Sogar beim Haus- oder Wohnungsbau können Familien einen Bonus erhalten. Gut 10.000 wohnen in der Gemeinde – Tendenz steigend. Stetig werden neue Baugrundstücke ausgeschrieben.

Visbek hat sich Familienfreundlichkeit auf die Fahnen geschrieben. Dass das mehr ist als eine weitgehend inhaltslose Floskel, belegen unter anderem das „Haus der Bildung und Familie", die Familienförderung oder das gut ausgebaute Betreuungs- und Bildungsangebot. Darüber hinaus versucht die Gemeindeverwaltung stetig, ihren Bewohnerinnen und Bewohnern ausreichend Wohnraum zur Verfügung zu stellen.

Mit Stolz blickt die Gemeinde auf ihre 1200-jährige Historie zurück. In einer Urkunde verlieh Kaiser Ludwig der Fromme dem Benediktinermönch Abt Gerbert Castus am 1. September 819 die Immunität. Visbek gilt deshalb als Keimzelle der Christianisierung im Oldenburger Münsterland – und darüber hinaus. Und dann noch Napoleon. Der französische Kaiser und vielleicht größte Feldherr aller Zeiten soll auf dem Weg zum Russlandfeldzug 1812 tatsächlich in einem Varnhorner Schafstall übernachtet haben.

Auf Napoleons Spuren

Daten & Fakten

Einwohner 1
9.951 Einwohner
Einwohner nach Geschlecht
weiblich
männlich
Altersstruktur
unter 18 Jahre
18–25 Jahre
25–45 Jahre
45–65 Jahre
über 65 Jahre
Beschäftigte 2
5.389 Beschäftigte
Beschäftigte nach Geschlecht
weiblich
männlich
Beschäftigte nach Wirtschaftsabschnitten
Land- und Forstwirtschaft
Produzierendes Gewerbe
Handel-, Gastgewerbe, Verkehr
Dienstleistungen
Quellen:
1
LSN Stand: 30.09.2019
2
LSN Stand: 30.06.2019
3
Jobportal Oldenburger Münsterland, 19.01.2022