Leben und Arbeiten in Lohne

Industriekultur trifft ländliche Lebensart

Lohne ist einer der ältesten Industriestandorte im Oldenburger Münsterland, hat aber auch die Zukunft fest im Blick.

Hübsche Wohngebiete und eine perfekte Infrastruktur – Lohne ist Industriestandort mit fa-miliärer Atmosphäre. Mit knapp 30.000 Einwohnern behält die Stadt ihren gemütlichen Charakter. Große Unternehmen der „Stadt der Spezialindustrien" sorgen für sichere Ar-beitsplätze sorgen. Ganz vorn dabei: Das Kunststoffgewerbe.

In der Küche, unter der Dusche oder im Kinderzimmer: Es gibt kaum einen Haushalt, in dem sich nicht ein Stückchen Lohne findet – von Kunststoffverpackungen über Flaschenkorken bis hin zu Handschuhfächern. Am bekanntesten: Die markante Seifenblasen-Verpackung von Pustefix. Viele Markenartikler setzen seit Jahrzehnten auf Know-how aus Lohne; und sorgen für spannende und sichere Arbeitsplätze. Als ältester Industriestandort des Oldenburger Münsterlands gilt Lohne heute als wirtschaftliches Schwergewicht. Und ist dabei ein Schmuckstück geblieben, in dem es sich gut leben lässt.

„Unsere Kinder sind Lohnes Zukunft" bekennt sich die Stadt – und investiert gerne in Betreuung, Bildung und Weiterbildung. Zwei Schwimmhallen, Sportanlagen sowie neu errichtete Mensen und Fachräume auf dem neuesten Stand bieten eine optimale Lernumgebung. Alle sechs Grundschulen sind offene Ganztagsschulen, auch für die Älteren gibt es Angebote. Von der Förderschule bis zum Gymnasium sind alle Schulformen in Lohne vertreten. An die Berufsschulen sind Fachgymnasien angeschlossen. Fachgymnasien, angeschlossen an die örtlichen Berufsschulen, eröffnen weitere Bildungswege. Die Kreisvolkshochschule und das Ludgerus-Werk ermöglichen nachträgliche Schulabschlüsse und bilden weiter, etwa in Sprachen. Auch ganze Fortbildungen sind im Programm.

Die Lohner sind zu Recht stolz auf ihre Fußgängerzone. Hier verbinden sie den Gang zum Supermarkt, zum Arzt oder zur Apotheke mit einem gemütlichen Bummel oder einer Tasse Kaffee. (Fast) schon überall dabei: „Lohnetz", das freie WLAN der Stadt. Das St. Franziskus-Hospital liegt direkt im Zentrum.
Auf insgesamt 60 Kilometern städtischen Radwegen kommen Lohnerinnen und Lohner schnell von A nach B. Oder sie nehmen Bus und Bahn. Die NordWestBahn fährt stündlich in Richtung Bremen und Osnabrück. Für Pendler praktisch: Die Auffahrt zur A1 liegt nur wenige hundert Meter vom Lohner Ortsschild entfernt.

Nach einem langen Arbeitstag bietet Lohne vielseitige Angebote zum Abschalten. Bei Kino, Waldfreibad und Industriemuseum mit angrenzender Galerie kommt keine Langeweile auf. Beliebtes Ausflugsziel ist der Hopener Wald. Bei Spaziergängen und Radtouren lässt sich die Natur direkt vor der Haustür genießen. Der Waldspielplatz Rehwiese zieht besonders Familien mit Kindern an. Er ist er einer von rund 70 Spielplätzen, die sich in Lohne verteilen. Wer sportliche Betätigung sucht, wird bei einem der Vereine fündig. Der Golfclub Gut Brettberg Lohne bietet unter anderem Schnupperkurse und Angebote für Kinder und Jugendliche an. In der neuen Sport- und Mehrzweckhalle Lohneum ist immer was los.

Das Zentrum von Begegnung, Kultur und Festen ist rund um die Brunnenskulptur – zum Beispiel zum Wochenmarkt. Idyllisch gelegen zwischen der Gründerzeitvilla Haus Uptmoor und der St. Getrud-Kirche freuen sich Jung und Alt über Lebensmittel aus der Region und einen netten Plausch – gerne auf platt. Bunter geht es zu auf den Flohmärkten, dem Frühjahrs- und dem Herbstmarkt oder dem Stadtfest.

Mit rund 500 Terminen pro Jahr ist der Lohner Veranstaltungskalender mehr als gut bestückt. Bei Konzerten, Ausstellungen und Sport-Events wird jede und jeder fündig. Die Musical-AG des Gymnasiums Lohne stellt regelmäßig anspruchsvolle Produktionen auf die Beine: Schülertheater mit Broadway-Atmosphäre. Umgeben von alten Eichen ist die Lohner Frei-lichtbühne eine malerische Kulisse für Laienschauspieler. Im Theaterring öffnet sich der Vorhang hingegen für Stücke von professionellen Tourneetheatern.

Industriekultur trifft ländliche Lebensart

Daten & Fakten

Einwohner 1
26.984 Einwohner
Einwohner nach Geschlecht
weiblich
männlich
Altersstruktur
unter 18 Jahre
18–25 Jahre
25–45 Jahre
45–65 Jahre
über 65 Jahre
Beschäftigte 2
16.287 Beschäftigte
Beschäftigte nach Geschlecht
weiblich
männlich
Beschäftigte nach Wirtschaftsabschnitten
Land- und Forstwirtschaft
Produzierendes Gewerbe
Handel-, Gastgewerbe, Verkehr
Dienstleistungen
Quellen:
1
LSN Stand: 30.09.2019
2
LSN Stand: 30.06.2019
3
Jobportal Oldenburger Münsterland, 28.11.2021