Lebendige Traditionen

Land & Leute kennenlernen

© OM

Im Oldenburger Münsterland bleiben auch alte Traditionen lebendig. Die seit Jahrhunderten bestehende Marktkultur ist aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken, und jedes Jahr locken Kirmes, Jahrmarkt und Co. zahlreiche Besucher in die Region.

Regelmäßig ziehen die Oldenburger Münsterländer auf Boßeltouren durch die Dörfer oder tragen den traditionsreichen Kilmerstuten von Haus zu Haus. Beim Klönschnack mit den Bewohnern können Sie allerhand über die besonderen Bräuche der Oldenburger Münsterländer erfahren. Auf Wunsch auch auf Seeltersk oder Plattdüütsch. Und wissen Sie eigentlich, was ein „Stoppelhopser" ist? Auch auf diese Frage bekommen Sie eine Antwort. Bei Ihrem Urlaub im Oldenburger Münsterland.

Heimatbund Oldenburger Münsterland

Heimatgefühl pflegen, regionale Kultur fördern, Menschen zusammenbringen - das sind die Ziele des Heimatbundes Oldenburger Münsterland. Gegründet 1919 gestaltet der Heimatbund seit über 100 Jahren mit dem Wissen aus der Vergangenheit die Gegenwart und die Zukunft mit.

Sternenglanz

Unser Mann in Moskau

Axel Bense aus Vechta sorgt für Sternenglanz. CLAUS SPITZER-EWERSMANN ÜBER einen Oldenburger Münsterländer, der den Russen die E-Klasse näherbringt.

© Mercedes Benz GmbH
Achten auf jeden Millimeter

Die Vermessung der Welt

Nach der Paulskirche nun die A20: denkmal3D ist auf Groß­projekte spezialisiert.

© Timo Lutz Werbefotografie
Die Leiterin des Museumsdorfs Cloppenburg Dr. Julia Schulte to Bühne im Interview

Über die Kunst, Geschichte überraschende Momente zu entlocken

Wie läuft es sich in großen Fußstapfen? Gut, findet Dr. Julia Schulte to Bühne, Leiterin des Museumsdorf Cloppenburg. Die Nachfolgerin von Prof. Uwe Meiners weiß, was sie will.

Historische Rennräder

"Schön wie eine Skulptur"

Wolfgang Hagemann sammelt historische Rennräder. Seine Leidenschaft für die Maschinen und seine Liebe zum Detail wirken ansteckend. Drei besonders schöne Exemplare schmücken sogar sein Wohnzimmer.

© Wolfgang Hagemann
Reitsport

Traum von Gold

Frischen Wind erwarte er von mir – das hat mir Bundestrainer Otto Becker gesagt, als er mich am 1. August 2017 in den Kader für die ­Europameisterschaften der Springreiter in Göteborg berief. Zugegeben: Ich hatte darauf gehofft, schließlich war ich ­zuvor beim Championat in Aachen gut ­geritten. Aber man weiß nie, wie die Trainer entscheiden. Deshalb war der Jubel groß. Ich war total überwältigt. Ein Traum wurde wahr. Mit 23 Jahren bei der EM – cool!

© Bernd Röttgers
Nebenjob Botschafter

Gästeführerinnen und Gästeführer sind Botschafter ihrer Region.

Gästeführerinnen und Gästeführer sind Botschafter ihrer Region. Sie arbeiten an der Schnittstelle von Kultur und Tourismus. Für viele ist es ein spannender und abwechslungsreicher Nebenjob.

Pferdemekka Mühlen

Kleines Dorf mit großem Namen

Eines der deutschen Pferdesportzentren in Mühlen in der Gemeinde Steinfeld. Die Dynastie begründeten einst die Olympiasieger Alwin und Paul Schockemöhle sowie ihr Bruder Werner.

© Erdenebayar / pixabay.de
Am Elisabethfehnkanal

Die Ein-Euro-Schleuse von Osterhausen

Freizeitkapitäne lieben den Elisabethfehnkanal im Saterland. Vier Schleusen gleichen den Höhenunterschied aus. Heinz Rhauderwiek und Freddi Westermann bedienen die in Osterhausen.

© Mediavanti

Das Desum-Gericht

Landesgerichtsbarkeit für die ehemaligen Ämter Cloppenburg und Vechta

Gel(i)ebtes Brauchtum

© malopo / Stockwerk2

Auf der Gogerichtsstätte in Emstek wurde, urkundlich belegt bis ins 17. Jahrhundert, unter freiem Himmel die Landesgerichtsbarkeit für die ehemaligen Ämter Cloppenburg und Vechta im heutigen Oldenburger Münsterland ausgeübt. Das Desum-Gericht war ein bedeutendes Gericht des Mittelalters. Die Interessengemeinschaft „Altes Gogericht auf dem Desum" richtet jährlich im Sommer einen Gogerichtstag aus, auf dem in historischen Kostümen geschichtlich belegte und aktuelle Fälle beraten und entschieden werden. Den genauen Termin finden Sie im Kalender des Heimatvereins.

Junge Geschichte

Mit Haus und Plattensammlung ins Museum

Nächte durchtanzen, Freunde treffen, sich von der Elterngeneration abgrenzen – das tat man seit den 1960er Jahren in Tanzlokalen, Musikclubs und Diskotheken. Eine der letzten traditionellen Landdiskos hat sich jetzt das Museumsdorf Cloppenburg gesichert. Das Lokal „Zum Sonnenstein" aus Harpstedt zieht kurzerhand samt originalem Inventar ins Museum. Als Zeugnis regionaler Jugend- und Musikkultur bildet es den Grundstein für ein neues Areal, auf dem Besucher künftig einen Einblick in die jüngere regionale Kulturgeschichte erhalten.

Niedersachsens schönste Seiten

Geschichten aus dem Oldenburger Münsterland