Dienstleister

Alles, was Recht ist

Vertrauen bildet die Basis für eine gute Beziehung zwischen Mandant und Anwalt – und damit auch für den Erfolg eines Rechtsstreits. Darum legt die Kanzlei Lenze & Partner aus Vechta neben Kompetenz und Erfahrung besonderen Wert auf mandantenorientiertes Handeln. Als moderner, digital arbeitender Full-Service-Dienstleister im anwaltlichen Bereich ist die Traditionskanzlei nicht nur Ansprechpartner für alle gängigen Rechtsgebiete, sondern auch stets in juristischen Top-Themen aktiv. So hat sich die Kanzlei Lenze & Partner beispielsweise im Rahmen des Dieselskandals bundesweit einen Namen gemacht.

Christian Johannes, Reinhard Gottkehaskamp, Claudia Kühling, Carsten Schnieders, Dennis Wiediger und Bernard Inhestern (v. l.) sind die aktuellen Rechtsanwälte der Kanzlei Lenze & Partner, die unter wechselnden Namen bereits seit den 1920er-Jahren in Vechta aktiv ist.

In Vechta, unter dem Dach der Burgstraße 8, sind täglich 20 Mitarbeiter für ihre Mandanten im Einsatz, darunter eine Rechtsanwältin und fünf Rechtsanwälte, von denen einer ebenfalls als Notar tätig ist. „Trotz der wachsenden digitalen Möglichkeiten möchten wir unserem Anspruch an eine persönliche Erreichbarkeit so gut es geht gerecht werden", erklärt Dennis Wiediger, Fachanwalt für Arbeits- und Verkehrsrecht. „Darum verstehen wir uns vor allem als Ansprechpartner für Mandanten aus dem privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich im regionalen Umkreis von bis zu 60 bis 80 Kilometern."

Dennis Wiediger zählt neben Carsten Schnieders und Bernard Inhestern zu den Gesellschaftern von Lenze & Partner. Als „Chefs" im klassischen Sinne sehen sich die drei allerdings nicht. Die Hierarchie ist bewusst flach gehalten. Sowohl die angestellten Rechtsanwälte als auch alle weiteren Mitarbeiter werden immer wieder in viele Gespräche und Entscheidungsprozesse einbezogen. „Zusätzlich arbeiten wir bei vielen Themen in Projektgruppen", erklärt Dennis Wiediger. „Wir sind der Meinung, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wichtige Impulse geben können: die jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beispielsweise aufgrund ihrer Affinität zu den modernen Medien – Kolleginnen und Kollegen, die hier bereits seit über 20, 25 oder 30 Jahren arbeiten, aufgrund ihrer umfassenden Erfahrung."

Wachsende Kompetenz seit 100 Jahren

Die Kanzlei Lenze & Partner ist unter wechselnden Namen nachweislich bereits seit den 1920er-Jahren in Vechta aktiv – damals noch im Bereich des heutigen Rathauses. Die ursprüngliche Tradition, dass stets der älteste Gesellschafter zum Namensgeber wird, endete 2018 mit dem Ausscheiden von Dr. Konrad Lenze. Aufgrund der bis dahin erlangten Bekanntheit entschieden sich die Gesellschafter unter Einbeziehung von Dr. Lenze, den Namen beizubehalten und diesen als Marke weiter zu etablieren. Doch das ist nur eine der Neuerungen, die bei Lenze & Partner in den letzten Jahren stattgefunden hat. Bereits 2010 entschied sich die Kanzlei, ihr Angebot und die eigene Qualität auf ein ganz neues Level zu heben. Dazu zählte zum einen die Zertifizierung für anwaltliches Dienstleistungs- und Kanzleimanagement gemäß DIN EN ISO 9001:2015 mit einem umfangreichen Qualitätsmanagementsystem, und auf der anderen Seite: für alle gängigen Rechtsgebiete einen Fachanwalt zu hinterlegen. So wurden die Fachanwaltschaften im Familien-, Miet- und Wohnungseigentumsrecht bereits durch weitere im Bereich Erb-, Verkehrs- und Arbeitsrecht ergänzt. Das von Christian Johannes betreute Bau- und Architektenrecht soll in Kürze folgen. „Auf diese Weise ist es uns möglich neben allgemeinen Rechtsgebieten wie dem Strafrecht oder Schadensersatz unsere Mandanten in nahezu jeder Spezialisierung kompetent beraten und vertreten zu können", so Carsten Schnieders, der selbst Fachanwalt für Familien- sowie Miet- und Wohnungseigentumsrecht ist. „Und sollten wir einmal nicht weiterhelfen können, gehört es auch zu unserem Service, dass wir an fachkundige Kolleginnen und Kollegen weiterleiten." Ähnliches gilt für Angelegenheiten mit Auslandsbezug: „Da wir wissen, wie wichtig das Vertrauensverhältnis zwischen Mandant und Anwalt ist und haben unser Netzwerk über das Bundesgebiet hinaus stark ausgebaut. So können wir die Korrespondenz mit Rechtanwältinnen und Rechtsanwälten im betroffenen Land übernehmen und unseren Mandanten trotzdem als Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung stehen", so Schnieders.

Qualität auf höchstem Niveau

Darüber hinaus konnte die Kanzlei auch im Inland einen wichtigen Partner gewinnen: „Seit 2015 sind wir Partnerkanzlei der ÖRAG Rechtsschutzversicherung, der Rechtsschutzversicherung der S-Finanzgruppe, das heißt der Sparkassen und Öffentlichen Versicherer", erklärt Claudia Kühling, die als Fachanwältin für Erbrecht und Familienrecht auch für das Qualitätsmanagement zuständig ist. Die ÖRAG Rechtsschutzversicherung stellt hohe Anforderungen an seine Partnerkanzleien und steht mit diesen in ständigem Austausch, um ihre Ansprüche an die Qualität zu garantieren. „Das ist lediglich einer der Schritte auf unserem Weg", so Kühling. „Unser Ziel ist es, den Anforderungen an einen modernen und digital arbeitenden anwaltlichen Full-Service-Dienstleister auf höchstem Niveau gerecht zu werden." Im Zuge der Digitalisierung hatte die Kanzlei daher bereits die technische Ausstattung auf den neuesten Stand gebracht. „Neben einer bedarfsgerechten und effizienten EDV-Architektur in Kombination mit entsprechenden Softwarelösungen liegt unser Fokus immer auf der effizienten Bearbeitung unserer Mandate", so Kühling. Als vorerst finaler Schritt der Entwicklung stehen für Anfang 2021 die Umsetzung des papierlosen Büros und eine vollständig digitale Bearbeitung der Akten an. „Nachhaltigkeit und Umweltschutz werden in der heutigen Zeit immer wichtiger. Und natürlich übernehmen auch wir Verantwortung", sagt Carsten Schnieders. „Das ist ein riesen Projekt. Nachdem die technischen Voraussetzungen jetzt geschaffen sind, ist eine Projektgruppe aktuell dabei, die Abläufe zu planen und startet ab Januar 2021 die Pilotphase", ergänzt Wiediger.

Vorreiterrolle im Dieselskandal

Die gute Zusammenarbeit der motivierten Projektgruppen von Lenze & Partner bewährte sich bereits 2015 im Rahmen des Dieselskandals. Hier wurde die Kanzlei Lenze & Partner eher durch einen Zufall zum Vorreiter. „Als die Dieselaffäre über den Volkswagen-Konzern hereinbrach, standen die Juristen in Deutschland vor der großen Frage, welche Folgen der Skandal für die Eigentümer der Fahrzeuge mit sich bringt. Da ich der Oldenburgischen Volkszeitung ein Interview zum Thema gab, füllte sich mein Terminkalender binnen weniger Stunden für die nächsten Wochen", erzählt Dennis Wiediger.

Um allen Anfragen gerecht zu werden, wurde kurzerhand eine Projektgruppe ins Leben gerufen und der Beschluss gefasst: Wir weisen keinen Mandanten ab. Wir schaffen das. Wir helfen. Denn neben so einigen Online-Kanzleien, die ihre Dienste im Dieselskandal anboten, gab es in Nordwestdeutschland nur sehr wenige regional tätige Kanzleien, die das Thema groß angingen. Dabei scheuten viele Geschädigte den Weg zum „digitalen Anwalt" und suchten Unterstützung mit persönlichem Kontakt. Darum schuf die Projektgruppe standardisierte Abläufe, setzte die automatische Erstellung von Schriftsätzen und insbesondere Klageschriften um, schulte die nicht juristischen Mitarbeiter und fing an, in einem Umkreis von 60 Kilometern um Vechta herum abendliche Infoveranstaltungen abzuhalten. Immer mit dem Ziel: die Betroffenen mit Informationen zu versorgen. Die Anzahl der im Dieselskandal von Lenze & Partner bearbeiteten Mandate hat mittlerweile einen vierstelligen Bereich erreicht. „Wir haben die Masse an Klageschriften damals per Umzugskarton bei den Gerichten eingereicht", berichtet Wiediger. So ist die Kanzlei inzwischen nicht mehr nur regional, sondern bundesweit im Dieselskandal tätig und vertritt sogar Mandanten aus Österreich und Tschechien gegen Volkswagen, Audi, Daimler, Porsche und einige andere Hersteller von PKW. Die Erfolgsquote der eingereichten Klagen: über 90 Prozent.

Effizient auch in Corona-Zeiten

Erfolgreich und vor allem zeitnah reagieren konnte Lenze & Partner auch mit Beginn der Corona-Krise. Spätestens hier machte sich die gute technische Ausstattung der Kanzlei bezahlt. Aufgrund vieler ohnehin schon digitalisierter Abläufe wurde die Arbeit kurzerhand entsprechend umgestellt. „Für uns ste hen immer ein verantwortungsvolles Handeln in Bezug auf die Eindämmung, aber auch gerade der Schutz der eigenen Mitarbeiter und deren Familien im Vordergrund. Darum haben wir den Mitarbeitern Homeoffice-Lösungen und flexible Arbeitszeitmodelle angeboten, um den Anforderungen der besonderen Situation gerecht zu werden", erklärt Carsten Schnieders. „So gelang es uns, die Einschränkungen in der Mandatsbearbeitung weitestgehend darauf zu reduzieren, dass Gespräche nicht mehr persönlich, sondern per Telefon- oder Videokonfferenz durchgeführt werden mussten. Sollte die Krise weiter anhalten, sollte das mit dem papierlosen Büro in Zukunft noch einfacher sein", ergänzt Dennis Wiediger.

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