Arbeitsmarkt

Sicher zum Erfolg mit der PHWT

Die Private Hochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz (PHWT) ist ein Vorreiter für duale Studiengänge in Niedersachsen und steht nach wie vor für die Verbindung aus aktuellem wissenschaftlichem Know-how und modernen zukunftsfähigen, beruflichen Kompetenzen. Durch die Integration von Ausbildung in einem Unternehmen und dem Studium an der PHWT haben die Absolventen wissenschaftliche und praktische Kompetenzen für ihre berufliche Karriere. Dabei entwickeln sie in der Gemeinschaft kleiner Studiengruppen auch die Softskills und Teamfähigkeiten, die sie auf ihrem Berufsweg benötigen, um später Führungsaufgaben in Unternehmen zu übernehmen.

Die Ausrüstung der PHWT-Labore am Standort in Diepholz ermöglicht das Arbeiten mit modernsten Methoden.

Alle PHWT-Studiengänge sind natürlich akkreditiert und staatlich anerkannt: Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik sowie Betriebswirtschaft & Management. Auf dem soliden Fundament moderner Methoden und innovativer Kompetenzen erwerben die dualen Studierenden gleich von Studienbeginn an praktische Fertigkeiten und Erfahrungen, die in den Unternehmen sofort eingesetzt werden können; bodenständig und nah an der Praxis. Das gilt auch für die PHWT selbst: Ihr gelang die pandemiebedingte Umstellung der Lehre auf digitale Medien und hybride Lehr- und Lernformen nicht nur sehr schnell, sondern auch zur großen Zufriedenheit der Studierenden.

Studierende des Masterstudiengangs Betriebswirtschaft & Management vor dem Strömungskanal am Standort Vechta, in dem sie mit einer Blasenbarriere die Abscheidung von Plastikmüll erproben.

Praxisnahe Softwareanwendung

Im Frühjahr 2020 begann die Kooperation der PHWT mit der SAP University Alliance. Diese besondere Kooperation ermöglicht Studierenden der Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik an der PHWT, neben ihrem theoretischen Wissen über Enterprise-Ressource-Planning-Systeme (kurz: ERP-Systeme) auch aktiv an solchen zu arbeiten und ihre neuen Fähigkeiten in die Unternehmen einzubringen. Der Einsatz von SAP in der Lehre erlaubt den Studierenden so über die Theorie hinaus, die Zusammenhänge zu verstehen, die im Hintergrund solcher Systeme ablaufen. Dazu werden Business Cases wie zum Beispiel „Global Bike", das ein vollständiges Unternehmen in allen Facetten und Anwendungsbereichen abbildet, bearbeitet und einzelne Bereiche beispielsweise aus der Materialwirtschaft, Logistik oder dem Vertrieb in der Tiefe simuliert.

Pragmatische Umweltlösungen

Wir nehmen durchschnittlich fünf Gramm Plastikmüll , also ungefähr einen Joghurtbecher oder eine Scheckkarte, pro Woche unbemerkt mit dem Wasser oder der Nahrung auf – Tendenz steigend. In der Regel geschieht dies durch Mikroplastik, welches durch die Zersetzung von Plastikmüll entsteht. Derzeit sind die gesundheitlichen Auswirkungen davon auf die Organe noch weitgehend unerforscht. Sicher ist jedoch, dass Plastik nicht zur natürlichen menschlichen Ernährung gehört. PHWT-Professor Maik Büssing suchte daher nach einfachen alternativen Verfahren, wie bereits vorhandener Plastikmüll aus der Umwelt und insbesondere aus den Flüssen und dem Meer ferngehalten werden kann.

Einige Ansätze wie Netze oder Skimmer sind bereits bekannt, bergen aber eine Reihe technischer Herausforderungen, die noch zu lösen sind. Prof. Büssing und seine PHWT-Studierenden entwickelten daher eine Alternative: die Abscheidung von Plastikmüll mittels Blasenbarriere. Dabei wird Plastikmüll durch Bläschen gezielt an die Wasseroberfläche von Flüssen befördert und kann dann mit Förder- oder Abscheideeinrichtungen eingesammelt werden.

Tatsächlich zeigt der spendenfinanzierte Versuch in einem dazu entwickelten Strömungskanal, dass die Abscheidung von Plastikmüll unterschiedlicher Größen mit diesem kostengünstigen und einfachen Verfahren sehr gut funktioniert. Es können damit gezielt unterschiedliche Größen und Geometrien von Plastikmüll aus dem Gewässer von tieferen Wasserschichten an die Oberfläche befördert und entfernt werden. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse können nun unterschiedliche Gegebenheiten von Flüssen – zum Beispiel Breite oder Tiefe und der mögliche Anstellwinkel einer Abscheideanlage – simuliert und die notwendigen Parameter zum Bau der Anlage einschließlich des energetischen Bedarfs für den Betrieb ermittelt werden. Der ursprünglich für das zweite Quartal 2020 geplante Großversuch in der Hunte musste leider aufgrund der Corona Pandemie verschoben werden, wird aber nachgeholt.

Gemeinsam in individuellen Gruppen an der PHWT studieren macht Spaß und führt zum Erfolg.

Bundesweit seltene Anlagen an der PHWT

Die Entwicklungen gehen dennoch weiter ebenso wie die Untersuchungen zu Mikroplastik in Sprudelwasser durch die Doktorandin Emma-Elena Bratge. Sie nutzt eine der bundesweit wenigen Anlagen, über die die PHWT an ihrem Zentrum für Werkstoffe und Technik (ZWT) verfügt, um Mikroplastik in Nanogröße in handelsüblichem Wasser und Milch zu ermitteln, und damit eine Grundlage zu deren Reduktion zu schaffen. Derzeit nimmt die PHWT damit auch an einem europaweiten Ringversuch zur Mikroplastikanalyse der Europäischen Kommission teil, zusammen mit namhaften Universitäten und Instituten in Europa.

Dies sind nur zwei Beispiele von vielen, wie an der PHWT Theorie und Praxis mit einer klaren Nutzwertorientierung kombiniert werden. Aufgrund dieser Praxis und der Unterstützung der PHWT-Professorinnen und -Professoren trauen sich die Studierenden früh, innovative Ideen zu entwickeln und umsetzungsorientiert anzugehen. So entwickeln die Studierenden schon früh wichtige Kompetenzen und übernehmen Projektverantwortung, was ihnen und ihren Ausbildungsunternehmen bereits während des Studiums unmittelbar zugutekommt.

Neben der hervorragenden technischen Ausstattung der PHWT ist das sicher ein Grund für den Erfolg und die ausgezeichnete Reputation, die die PHWT jetzt schon bei Unternehmen genießt.

Das PHWT-Studium bietet viel Abwechslung: Wo bekommt man schon mal die Möglichkeit einen Rennwagen selber zu bauen?

Digitale Kompetenzen & Weiterbildung

Neben der Forschungsstärke sind die im Studium erworbenen digitalen Kompetenzen sowohl für die Berufsaussichten der Absolventen als auch für die Entwicklungsmöglichkeiten der Unternehmen von immer größerer Bedeutung. Hier spielt die PHWT ihren Vorteil, eine kleine und agile Hochschule zu sein, aus und integriert digitale Kompetenzen in alle Programme. Das reicht vom Einsatz virtueller Realität bis hin zu komplexen Simulationen, wie sie beispielsweise für die Entwicklung des PHWT eigenen E-Rennwagens oder zur Erforschung des Kundenverhaltens in der Betriebswirtschaftslehre eingesetzt werden.

Die PHWT will auch Mitarbeitern von Unternehmen die Möglichkeit zur Aufwertung und zum Anschluss ihrer beruflichen Qualifikationen an aktuelle Anforderungen bieten. Hierzu werden familien- und berufsgerechte Weiterbildungsprogramme aufgelegt, mit denen berufsbegleitend akademische Abschlüsse erworben werden können. Damit ist die PHWT ein sicherer Partner für den Erfolg in der Region für die Region.

1 Vgl.: WWF-Report, Aufnahme von Mikroplastik aus der Umwelt beim Menschen, Juni 2019

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