Das Frühjahr ist die schönste Zeit für einen Kurztrip ins Moor

Sie gehören im Oldenburger Münsterland zu den bekanntesten Moorbewohnern: die Wollgräser. In den kommenden Wochen zeigen sie sich wieder von ihrer besten Seite, denn dann wiegen sich ihre Wattebäusche im Wind. Der dekorative Fruchtstand – oft irrtümlich als Wollgrasblüte bezeichnet – bildet mancherorts sogar einen richtigen Teppich. Der Frühsommer gilt deshalb als die reizvollste Zeit für einen Besuch des Moores.

Wer das Naturschauspiel aus der Nähe betrachten möchte, sollte sich einer Führung anschließen. Das Naturschutz Informationszentrum NIZ Goldenstedt lädt am 8. Mai ab 10 Uhr zu einer Wanderung ein. Anschließend wird im „Haus im Moor Buchweizenpfannkuchen serviert, eine moortypische Spezialität, denn der Buchweizen war Nahrungsgrundlage der ersten Siedler. Die Molberger Dose, ein Hochmoor und Naturschutzgebiet, ist am 14. Mai das Ziel einer Führung. Hier treffen sich Interessierte um 14.30 Uhr auf dem Wanderparkplatz Moorlehrpfad zwischen Molbergen und Peheim. Fast täglich tuckert in den kommenden Wochen auch der Seelter Foonkieker durch das Saterländer Westermoor – die Fahrt mit der Lorenbahn ist ein bei Gruppen sehr beliebtes Angebot. Informationen zu den Mooren und zu Unterkünften in der Region erteilt der Verbund Oldenburger Münsterland (04441/95650, www.oldenburger-muensterland.de).