Straße der Megalithkultur

Wer immer schon mal die geheimnisvollen Seiten der vielfältigen niedersächsischen Regionen kennen lernen wollte, kann sich auf der Straße oder der Radroute der Megalithkultur auf eine besondere Spurensuche begeben. Von Osnabrück nach Oldenburg (oder andersherum) durch das Emsland, das Oldenburger Münsterland und die Wildeshauser Geest warten auf einer Strecke von rund 380 Kilometern die eindrucksvollsten und am besten erhaltenen jungsteinzeitlichen Grabanlagen Nordwestdeutschlands darauf, von archäologiebegeisterten Reisenden aus Nah und Fern entdeckt zu werden. So auch »Visbeker Braut und Bräutigam«, Niedersachsens längste Steinsetzung am östlichen Rand des Oldenburger Münsterlandes, um die sich eine alte Sage rankt, sowie das Großsteingrab »Teufelssteine« bei Bischofsbrück (Gemeinde Molbergen).


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Großsteingräber Visbeker Braut und Bräutigam

Großsteingräber Visbeker Braut und Bräutigam

49429 Visbek

Diese Hünengrabanlagen liegen inmitten eines Forstes in Engelmannsbäke und wurden bereits im 4. Jahrtausend vor Christus errichtet. Sie zählen zu den bekanntesten archäologischen Denkmälern Nordwestdeutschlands und es gibt ausgewiesene (Rad-) Wanderwege in der Umgebung.

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Schlingsteine

49699 Lindern

Diese Hühnensteine sind ein Sippengrab, bei dem die Großsteine in den Boden eingelassen sind. Vermutlich wurde es um 4.000 bis 1.700 vor Christus erbaut.

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Sonderling und Oldendorfer Fuhren

49688-Lastrup

Die prähistorischen Megalithgräber sind bekannte Kulturdenkmäler und zeugen von der frühen Besiedlung dieses Raumes.

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Teufelssteine von Bischofsbrück

Teufelssteine von Bischofsbrück

49696 Molbergen

Die ehemalige Grabanlage, die aus der jungsteinzeitlichen Trichterbrecherkultur (3400 bis 2800 v. Chr.) stammt, ist direkt an der Straße von Bischofbrück nach Vrees gelegen.

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